Herbstfahrt

Es geht in diesen Bericht um eine Klassenfahrt, die von einem Montag bis zu einem Freitag geht. Auf dieser Fahrt geht es hauptsächlich um draußen schlafen.

Nee, Spaß, keine Ahnung, worum es da geht. Auf der Herbstfahrt sind eigentlich immer alle Kinder aus der Oberen Etage dabei. Ich möchte jetzt aber auch nicht mehr so viel als Vorwort sagen, also fangen wir dann einfach mal mit der Hinfahrt an.

Die Hinfahrt
Bei der Hinfahrt haben sich als erstes alle Kinder, Erwachsenen usw. in der Schule getroffen wie eigentlich immer, bloß hatten diesmal alle ihr Fahrrad dabei. Dann haben alle in ihren Gruppen noch mal die Regeln angesagt und dann sind auch schon die ersten losgefahren. Die 6. Klasse ist wie immer als erstes gefahren, danach die Wilde 15 und dann die Kings&Queens. Die Hinfahrt war mal wieder sehr anstrengend. Wir sind über Stöcker, Hügel usw. gefahren, es gab auch ein paar Mal Schwierigkeiten mit den Fahrrädern, aber alles wurde dann wieder gelöst.Herbstfahrt 01 Herbstfahrt 02
Die ersten, die angekommen waren, war die 6. Klasse, danach kamen die Kings&Queens und dann die Wilde 15. Die meisten hatten sich erstmal ausgeruht oder haben ihre Zelte aufgebaut. Irgendwann sollten dann aber alle ihre Zelte aufgebaut haben und sich am Lagerfeuer treffen. Als dann alle da waren, haben sich alle in so eine Reihe aufgestellt, wo man sich nach Größe ordnen sollte. Es ging vom kleinsten Kind bis zum größten Erwachsenen. Davor hatte es noch Abendbrot gegeben. Leider weiß ich nicht mehr, was es gegeben hatte. Nachdem wir uns dann halt in die Reihe gestellt hatten und die Zahlen bekommen hatten, wurden die Regeln angesagt. Dann sollten alle ihre Zähne putzen und dann in ihre Schlafsäcke gehen und schlafen.

Dienstag
Morgens sind alle etwas verschlafen gewesen und haben irgendwie auf nichts Bock gehabt, trotzdem haben wir uns alle morgens nach dem Frühstück wieder am Feuer getroffen. Wir haben dann durchgezählt, 1 bis 38 Kinder und dann die Erwachsenen. Am Vormittag konnte man sich dann für ein Angebot entscheiden, und zwar zwischen Töpfern, Biobauer, Feuerholz holen, Kochen, Schnitzen, Einkaufen. Herbstfahrt 07Am Nachmittag mussten wir uns dann nochmal entscheiden zwischen den Angeboten, davor gab es allerdings noch Mittagessen.Herbstfahrt 03 Herbstfahrt 04 Herbstfahrt 05 Herbstfahrt 06
Die meisten Jungs waren neben der großen Zeltwiese, da, wo noch eine große Wiese ist. Das ist sozusagen der “Fußballplatz“ und da haben sie dann fast immer Fußball gespielt. Dann wurde es wieder Abend und alle haben sich wieder nach dem Abendbrot beim Lagerfeuer getroffen.Herbstfahrt 11Dann haben die Erwachsenen gefragt, wie die Kinder den Tag fanden – fast alle haben mit gut geantwortet. Danach gab es eine Süßigkeitenrunde. Jeder konnte sich dann eine Kleinigkeit nehmen (entweder ein Gummitier oder ein Stück Schokolade). Dann auch wieder wie am Montag Zähne putzen und dann schlafen gehen.

Mittwoch
Alle waren irgendwie froh, weil sie heute nur vormittags arbeiten mussten und danach einfach frei hatten. Angefangen hat der Tag wie immer: Frühstück, Zähne putzen, am Lagerfeuer treffen, Zählen, Angebote machen, Mittagessen. So ist ungefähr der Morgenablauf bei der Herbstfahrt.
Nachmittags haben dann alle gespielt oder geschlafen. Herbstfahrt 08 Herbstfahrt 09 Herbstfahrt 10 Herbstfahrt 12Die meisten waren am Feuer und haben da Liebesrollenspiel gespielt (Liebesrollenspiel ist: Es gibt einen Leiter und Spieler. Die Spieler sagen, in wen sie verliebt sind, und dann wird eine Klassenfahrt ausgesucht, wo alle mitfahren, zum Beispiel die Herbstfahrt. Dann kann man halt Punkte erhalten und wer als erstes 100 Punkte hat, hat dann gewonnen.)Herbstfahrt 13 Dann war es wieder Abend und wieder halt dasselbe. Ich glaube, ich muss das nicht immer schreiben, was da passiert.

Donnerstag
Heute war der letzte Tag in Dahnsdorf. Manche waren froh und manche waren aber auch traurig und manche wussten gar nicht, wie sie sich fühlten.Herbstfahrt 14Eigentlich weiß auch gar nicht mehr, was ich so schreiben soll, da alles wie auch am Dienstag war, bloß dass man am Abend dann entscheiden konnte, wo man schlafen will, entweder in der Staubscheune oder in dem Durchgang, der entweder zum Lagerfeuer oder zur Zeltwiese führte.

Letzter Tag in Dahnsdorf
Fast alle Sechstklässler waren traurig, trotzdem haben alle ihre Sachen gepackt und in den Anhänger getan und anschließend ihre Brötchen in die Fahrradtasche gepackt und ab ging´s. Als Erstes sind die Kings & Queens losgefahren, dann die Wilde 15 und am Schluss die 6. Klasse. Am Ende waren die 6. Klasse oder die Kings & Queens Erster und die Wilde 15 Letzter.