Der RICHTIG breite Stift

Einige Kinder (und Erwachsene) haben in der letzten Woche mit den extrabreiten schwarzen Stiften experimentiert.Pixlr01 Die Stifte waren anschließend alle, sind aber mittlerweile nachgefüllt. Weil die Dinger ganz schön teuer sind und man beim Üben auch schnell riesige Mengen von (Schmier)Papier verbraucht, zeige ich hier eine andere Variante: ein Grafikprogramm im Internet, das nichts kostet und trotzdem Vieles kann. Entweder klickst du hier oder du tippst die Adresse https://pixlr.com/editor/ selbst ein.

Ab jetzt kannst du dich durch das Programm durchklicken – vielleicht hast du ja etwas Ähnliches schon einmal ausprobiert oder du bist ein Computer-Forschergeist.

Oder du folgst meiner Anleitung. Dazu machst du am besten einen zweiten Tab auf, dann kannst du zwischen deiner Arbeit und dieser Anleitung hin und her blättern.

Wenn die Website sich öffnet, sieht sie so aus. Du klickst auf NEUES BILD ERZEUGEN.pixlr02

Ich empfehle diese Einstellungen. Dann auf OK klicken!pixlr03

Du hast jetzt ein weißes Blatt vor dir und am linken Rand jede Menge Werkzeuge. Den Rest ignorieren wir erstmal. Klicke in der Werkzeugleiste den PINSEL an!pixlr04

Jetzt basteln wir uns den RICHTIG breiten Stift. Oben hast du nun die Pinsel-Bearbeitungsleiste. Neben dem Wort „Pinsel“ steht eine Zahl, da klickst du drauf, um die Pinselform verändern zu können.pixlr05

Hier gibt es schon den fast perfekten Stift, nämlich diesen: pixlr06Kontrolliere auch, ob die Zahlen unten richtig eingestellt sind! Wenn alles stimmt, klickst du auf das Wort „Pinsel“ und das Bearbeitungsfenster verschwindet wieder.

Jetzt geht´s eigentlich schon los. Je nachdem, in welche Richtung du malst oder schreibst, entsteht eine breite oder eine schmale Linie.pixlr07

Wie in jedem Programm kannst du deine Arbeiten speichern. Überlege dir vorher einen Platz auf dem Computer (zum Beispiel einen neuen Ordner auf dem Schreibtisch), in dem deine Werke landen sollen, damit du dich später nicht zu Tode suchst. (Wenn du nicht weißt, wovon ich spreche, frag jemanden, der sich ein bisschen auskennt.) Speichere deine Bilder als jpeg bzw. jpg oder als png – dann kannst du sie später wieder angucken, ausdrucken, verschicken …

Wenn eine Grafik fertig gespeichert ist oder du nicht zufrieden bist, nimm dir aus der Werkzeugleiste am linken Rand den Radiergummi. Anschließend wieder auf das Pinsel-Bild klicken. Dann geht´s von vorn los. Oder du öffnest eine neue Seite (oben auf „Datei“ klicken, dann auf „Neues Bild“). Die alte kannst du mit dem x in der Ecke einfach ausmachen.


 

Falls du dich nach einer Weile langweilst, kannst du mal ausprobieren, die Pinselform und die Richtung des Striches zu verändern. Klicke wieder auf die Zahl neben dem Wort „Pinsel“ und dann auf „Erzeuge neuen Pinsel“!pixlr08

Hier spielst du jetzt mit dem Radius, dem Seitenverhältnis und dem Winkel ein bisschen herum, vielleicht auch mit der Härte.pixlr09Dein Pinsel wird schmaler oder breiter und dreht sich. Wenn du zufrieden bist, klickst du auf OK.

Jetzt taucht dein eigener (!) Pinsel bei den anderen auf und du kannst ihn anklicken. Achte darauf, dass der „Abstand“ auf 1 bleibt (manchmal verstellt der sich von allein). Oder probiere mal einen anderen Abstand aus …pixlr10

Na dann, viel Spaß beim Taggen!
Bi.