WAT die Zweite

Hey zusammen,

für heute gibt´s verschiedene Projekte für WAT.
Es geht um Fahrräder, magnetische Farbe und einen Kreativ-„Wettbewerb“.

Projekt 1: Fahrrad-Tetris

Im Mai soll es ja für die Obere in die Sächsische Schweiz auf Reisen gehen. Mit Sack und Pack steigen wir in den Zug und fahren Richtung Dresden. Ab Dresden heißt es dann für einige Kids umsteigen auf die Räder und Landschaft genießen.
Ob das so alles noch klappt in der aktuellen Situation, ob wir reisen dürfen und ob die Unterkünfte überhaupt wieder auf normalen Betrieb umstellen, ist ja noch total ungewiss. Aber ich will mal positiv denken und trotzdem schon weiter planen.

Um die Räder bis nach Dresden zu bekommen haben wir einen Hänger mit folgenden Maßen:

Länge: 2,00 M
Breite: 1,25 M
Höhe: 1,35 M

Deine Aufgabe besteht darin, herauszufinden, ob und wie wir 14 Fahrräder transportiert bekommen.
Nimm dir dazu 2-3 Fahrräder und versuche sie so platzsparend wie möglich zu lagern.
Versuch macht klug!
Ob die Räder stehen, liegen, auseinander gebaut oder auf´s Hinterrad gestellt sind, bleibt dir überlassen.

Du brauchst:
– 2-3 Räder (oder mehr)
– einen Zollstock
– etwas Geduld

Am besten suchst du dir eine Wand oder Ecke, wo du die Räder anlehnen kannst.

– Wie viele Fahrräder bekommst du auf die Hängerfläche?
– Wie groß müsste der Hänger sein, um alle mit zu bekommen?
– Was ist die beste Lagertechnik?

Mach gerne ein paar Fotos und schicke sie an meine E-Mail-Adresse.
Dann lade ich sie hier hoch. Ich bin gespannt auf eure Ideen!

Projekt 2: Magnetfarbe:

Irgendwann vor langer Zeit saßen wir Pädagogen auf der Teamsitzung und haben über die Gestaltung der Schule gesprochen und auch darüber, unseren Flur zu gestalten.
Es kam der Wunsch auf, Raum zu schaffen, um Bilder von euch, kleine Infos oder andere Sachen kurzfristig für alle sichtbar auszustellen.
Da war doch was mit Magnetfarbe?! Einfach streichen und schon ist die Pinnwand da!
Nun ist also die Zeit gekommen, da etwas weiter zu denken!

Dein Auftrag:

Stöbere etwas im Netz und informiere dich zu folgenden Fragen.

– Wie wird Magnetfarbe hergestellt?
– Was musst du bei der Verarbeitung beachten?
– Findest du hilfreiche Tipps, auf die wir achten müssen?
– Du musst ca. 5 m² Wand streichen, wie viel Farbe brauchst du?
– Was kostet das alles? und
– Wie funktioniert das überhaupt?

Schreibe deine Ergebnisse hier direkt in die Kommentare!

Projekt 3: Kreativ-„Wettbewerb“

Für die Becherwand braucht es nach wie vor ein paar kreative Ideen zur Gestaltung. Was ist letzte Woche beim WAT-Auftrag entstanden?

Ich brauche auf jeden Fall noch mehr Ideen für die K&Q, Wilde 15, 6. Klasse und Spiderstars …

Also ran an die Stifte und zaubert was aufs Blatt! Ich bin gespannt!
Fotos wieder an meine E-Mail-Adresse.

Fleißige Handwerker_Innen im WAT-Angebot

Ihr lieben WAT- Kinder,
in der Werkstatt ging es schon etwas weiter mit dem Trinkbecherhalter und es wurde noch fleißig gebohrt, gesägt und geschliffen. Fotos folgen auf jeden Fall noch.

Nun sind wir langsam an dem Punkt, die Wand zu gestalten und zu versiegeln, also das Holz zu schützen.
Warum genau das sein muss und was es zu beachten gibt, dazu habe ich euch ein bisschen Lesestoff verlinkt.

Hier könnt ihr dazu nachlesen.
Nicht erschrecken, das sind ein Paar Seiten. Das Entscheidende für euch sind aber nur die Technik 2 und 3!

Lest euch das in Ruhe durch und macht euch dazu bitte ein paar Gedanken und Stichpunkte, die ihr in den Kommentaren loswerden könnt.

Fragen könnten sein:

Warum Öl und Wachs verwenden? Welche Vor- und Nacheile gibt es?
Gibt es Gefahren beim Arbeiten mit Öl oder Wachs?
Was heißt, das Holz ist gesättigt?
Was ist zum Abschluss des Ölens noch wichtig?
Warum Hartöl/Hartwachs, wenn es doch für Fußböden ist?

Wie würdest du weitermachen, wenn alle Bretter abgeschliffen sind?
Erläutere kurz deine nächsten Arbeitsschritte!

Für die kreativen Köpfe unter Euch. Gerne auch die „Nicht-WAT-Kinder

Wir brauchen noch Ideen, wie wir die Bretter der jeweiligen Gruppen gestalten können. Für die Schlangengruppe und die Regenbogengruppe haben wir schon Vorschläge. Was sind eure Ideen für die Spiderstars, Wilde 15, Kings & Queens und 6. Klasse?
Tobt euch aus und schickt mir ein Foto, dann lade ich es hoch.

So in etwa soll die Becherwand dann aussehen.
Die Gruppenlogos sollen dann je die Seite des Dreiecks verziehren. (Da, wo jetzt die Fliesen sind …)

Ich bin gespannt auf eure Ideen.

Die Werkstatt

Wir haben in der Schule eine Werkstatt. Hier gibt es eine Holzbau-Ecke:
Hier zerquetscht ein Kind einen Korken:
Das ist die Fahrradreparier-Ecke. Man muss nur Achim fragen, ob man ran darf:

In der Werkstatt kann man auch Spiele spielen. Es gibt hier alte und neue, langweilige und coole Spiele:

Es gibt hier auch ein paar Klassiker, zum Beispiel Rommé, Schach und Backgammon. Die beliebtesten Spiele sind im Moment „Arschloch“ und „Shithead“. Hier spielen gerade Bela und ich Karten:

In diesem Schrank sind ganz viele Werkzeuge zum Töpfern:

Hier hat Achim gerade frischen Ton geliefert bekommen:

Aus der Kiste unterm Waschbecken kann man sich den Ton nehmen und töpfern.

Das ist Werkzeug zum Töpfern aus dem Schrank:

Das sind getöpferte Sachen von einem Kind:

In diesem Ofen wird der Ton gebrannt:

Hier liegen die fertig gebrannten Dinge, die man sich dann abholen kann:

Danach glasiert man den Ton noch und er wird nochmal gebrannt.

Diese Sachen sind glasiert und müssen gebrannt werden:
Wenn sie fertig sind, kann man sie auf diesem Wagen abholen:
Ich finde, die Werkstatt ist einer der schönsten Orte in der Schule. Ich spiele mega oft Karten in der Werkstatt. Mein Lieblingsspiel ist „Shithead“. Ich finde, Achim ist sehr nett und er hilft gerne den Kindern, die in der Werkstatt sind und Hilfe brauchen.

Der Klettverschluss

Der Klettverschluss besteht aus ganz vielen kleinen Häkchen und Widerhaken. Die vielen kleinen Häkchen sind auf einem Band befestigt. Auf einem zweiten Band sind viele kleine Schlaufen befestigt. Wenn man die beiden Bänder nun aufeinander pappt, bleiben die Häkchen in den Schlaufen hängen. Je mehr Häkchen und Schlaufen es gibt, desto stabiler wird der Klettverschluss.

Der Schweizer Ingenieur George de Mestral kam 1941 hinter das Geheimnis der Klette, als er das Fell seines Hundes reinigte. Dadurch erfand er den Klettverschluss.

Die Wärmebildkamera

Wärmebildkameras zeichnen Infrarotstrahlen, also Wärme farbig auf. Wärmebildkameras  können auch durch Wände sehen, da Lebewesen wärmer als Wände sind. Wärmebildkameras werden von der Feuerwehr im Rauch benutzt, um Menschen zu finden, und von Rettungsteams, um verschüttete Menschen aus der Luft ausfindig zu machen.

Das Vorbild des Wärmebilds ist die Schlange. Die Schlange kann ihre Beute auch im Dunkeln sehen.

Der Fallschirm

Ein Fallschirm vergrößert den Luftwiderstand. Ein Mensch, der aus einem Flugzeug springt, fällt mit 200 km/h. Wenn er nun einen Fallschirm hat, fällt er nur noch mit 18 km/h, so ist eine sanfte Landung möglich. Der erste funktionierende Fallschirm wurde 1900 von Sir George Cayley erfunden.

Das Vorbild des Fallschirms ist die Pusteblume. Die Pusteblume verteilt ihre Samen mit dem Wind, dazu haben sie auch einen „Fallschirm“.

Die Zange

Es gibt viele verschiedene Zangenarten, zum Beispiel die Greifzange, Rohrzange und Kombinationszange. Eine Zange besteht aus zwei Hälften, die mit einem Drehgelenk verbunden sind. Mit einer Zange hat man einen enormen Druck, wegen der Hebelwirkung braucht man wenig Muskelkraft.

Das Vorbild der Zange ist der Ameisenlöwe: Er hat Zangen am Kopf, mit denen er gräbt und seine Beute fängt.

Die Taucherflosse

Eine Taucherflosse ist eine Vergrößerung für den Fuß. Weil sie mehr Fläche hat, drückt sie mehr Wasser zur Seite als der Fuß. Dadurch wird man viel schneller. Allerdings verbraucht man mehr Energie. Vor etwa 100 Jahren erfand man die Taucherflosse.

Das Vorbild der Taucherflosse ist der Entenfuß.

Seit wann gibt es Bionik (Bioniker)?

Der Italiener Leonardo da Vinci (1452-1500) war vermutlich der erste Bioniker der Welt. Er zeichnete die Skizze eines Hubschraubers, abgeschaut von der Frucht des Schneckenklees. Da Vinci hätte sich jedoch niemals Bioniker genannt.

Der erste, der den Begriff Bioniker verwendet hat, war 1960 Jack Steele.

Morgen geht es weiter mit einem Beispiel.

Was ist Bionik?

Bionik ist eine Verbindung der Technik und der Biologie: Man lernt von der Natur für eine verbesserte Technik. Bioniker, die sich mit der Natur beschäftigen, wissen, dass Tiere verschiedene Formen und Farben haben. Das ist kein Zufall: Tiere passen sich über lange Zeit an ihre Umgebung an, das nennt man Evolution. Auch technische Produkte müssen an ihr Einsatzgebiet angepasst werden. Viele Probleme im Alltag wurden bereits gelöst, aber viele müssen noch gelöst werden. Dafür lassen wir uns von der Natur inspirieren.

Das ist Bionik.

Morgen geht es weiter mit dem Beitrag „Seit wann gibt es Bionik (Bioniker)?“.