Die Werkstatt

Wir haben in der Schule eine Werkstatt. Hier gibt es eine Holzbau-Ecke:
Hier zerquetscht ein Kind einen Korken:
Das ist die Fahrradreparier-Ecke. Man muss nur Achim fragen, ob man ran darf:

In der Werkstatt kann man auch Spiele spielen. Es gibt hier alte und neue, langweilige und coole Spiele:

Es gibt hier auch ein paar Klassiker, zum Beispiel Rommé, Schach und Backgammon. Die beliebtesten Spiele sind im Moment „Arschloch“ und „Shithead“. Hier spielen gerade Bela und ich Karten:

In diesem Schrank sind ganz viele Werkzeuge zum Töpfern:

Hier hat Achim gerade frischen Ton geliefert bekommen:

Aus der Kiste unterm Waschbecken kann man sich den Ton nehmen und töpfern.

Das ist Werkzeug zum Töpfern aus dem Schrank:

Das sind getöpferte Sachen von einem Kind:

In diesem Ofen wird der Ton gebrannt:

Hier liegen die fertig gebrannten Dinge, die man sich dann abholen kann:

Danach glasiert man den Ton noch und er wird nochmal gebrannt.

Diese Sachen sind glasiert und müssen gebrannt werden:
Wenn sie fertig sind, kann man sie auf diesem Wagen abholen:
Ich finde, die Werkstatt ist einer der schönsten Orte in der Schule. Ich spiele mega oft Karten in der Werkstatt. Mein Lieblingsspiel ist „Shithead“. Ich finde, Achim ist sehr nett und er hilft gerne den Kindern, die in der Werkstatt sind und Hilfe brauchen.

Veröffentlicht unter WAT

Der Klettverschluss

Der Klettverschluss besteht aus ganz vielen kleinen Häkchen und Widerhaken. Die vielen kleinen Häkchen sind auf einem Band befestigt. Auf einem zweiten Band sind viele kleine Schlaufen befestigt. Wenn man die beiden Bänder nun aufeinander pappt, bleiben die Häkchen in den Schlaufen hängen. Je mehr Häkchen und Schlaufen es gibt, desto stabiler wird der Klettverschluss.

Der Schweizer Ingenieur George de Mestral kam 1941 hinter das Geheimnis der Klette, als er das Fell seines Hundes reinigte. Dadurch erfand er den Klettverschluss.

Die Wärmebildkamera

Wärmebildkameras zeichnen Infrarotstrahlen, also Wärme farbig auf. Wärmebildkameras  können auch durch Wände sehen, da Lebewesen wärmer als Wände sind. Wärmebildkameras werden von der Feuerwehr im Rauch benutzt, um Menschen zu finden, und von Rettungsteams, um verschüttete Menschen aus der Luft ausfindig zu machen.

Das Vorbild des Wärmebilds ist die Schlange. Die Schlange kann ihre Beute auch im Dunkeln sehen.

Der Fallschirm

Ein Fallschirm vergrößert den Luftwiderstand. Ein Mensch, der aus einem Flugzeug springt, fällt mit 200 km/h. Wenn er nun einen Fallschirm hat, fällt er nur noch mit 18 km/h, so ist eine sanfte Landung möglich. Der erste funktionierende Fallschirm wurde 1900 von Sir George Cayley erfunden.

Das Vorbild des Fallschirms ist die Pusteblume. Die Pusteblume verteilt ihre Samen mit dem Wind, dazu haben sie auch einen „Fallschirm“.

Die Zange

Es gibt viele verschiedene Zangenarten, zum Beispiel die Greifzange, Rohrzange und Kombinationszange. Eine Zange besteht aus zwei Hälften, die mit einem Drehgelenk verbunden sind. Mit einer Zange hat man einen enormen Druck, wegen der Hebelwirkung braucht man wenig Muskelkraft.

Das Vorbild der Zange ist der Ameisenlöwe: Er hat Zangen am Kopf, mit denen er gräbt und seine Beute fängt.

Die Taucherflosse

Eine Taucherflosse ist eine Vergrößerung für den Fuß. Weil sie mehr Fläche hat, drückt sie mehr Wasser zur Seite als der Fuß. Dadurch wird man viel schneller. Allerdings verbraucht man mehr Energie. Vor etwa 100 Jahren erfand man die Taucherflosse.

Das Vorbild der Taucherflosse ist der Entenfuß.

Seit wann gibt es Bionik (Bioniker)?

Der Italiener Leonardo da Vinci (1452-1500) war vermutlich der erste Bioniker der Welt. Er zeichnete die Skizze eines Hubschraubers, abgeschaut von der Frucht des Schneckenklees. Da Vinci hätte sich jedoch niemals Bioniker genannt.

Der erste, der den Begriff Bioniker verwendet hat, war 1960 Jack Steele.

Morgen geht es weiter mit einem Beispiel.

Was ist Bionik?

Bionik ist eine Verbindung der Technik und der Biologie: Man lernt von der Natur für eine verbesserte Technik. Bioniker, die sich mit der Natur beschäftigen, wissen, dass Tiere verschiedene Formen und Farben haben. Das ist kein Zufall: Tiere passen sich über lange Zeit an ihre Umgebung an, das nennt man Evolution. Auch technische Produkte müssen an ihr Einsatzgebiet angepasst werden. Viele Probleme im Alltag wurden bereits gelöst, aber viele müssen noch gelöst werden. Dafür lassen wir uns von der Natur inspirieren.

Das ist Bionik.

Morgen geht es weiter mit dem Beitrag „Seit wann gibt es Bionik (Bioniker)?“.

Einführung Bionik

Hallo, liebe Leser und Leserinnen,

die Sechstklässler der Freien Schule Potsdam schreiben zur Zeit an ihren Facharbeiten. Das sind Referate, dessen Thema die Kinder selbst wählen konnten. Wir hatten von den Herbstferien bis heute (6. 12. 2018) Zeit, um die Facharbeit zu schreiben. Schließlich präsentieren wir die Facharbeit vor der 4., 5. und 6. Klasse. Die Präsentationsmethode können wir uns selbst aussuchen. Hier die Themen der 6. Klasse: Cannabis, Yacouba, 11. 9. 2001, Ecosia, Buchdruck, Bärtierchen, Zuckerrübenzucker, Farben, Farbergé, Blut, Fastfood, Selektive Wahrnehmung und Phobien.

Mein Thema ist Bionik. Ab heute veröffentliche ich jeden Tag einen Beitrag über Bionik. Morgen geht es los mit dem Beitrag „Was ist Bionik?“. Viel Spaß beim Lesen.