Töpfern bei der Herbstfahrt

Bei der Herbstfahrt konnten wir in der Schule getöpferte Schalen für den Sozialen Tag  bemalen. Der Soziale Tag ist ein Tag, an dem die ganze Schule sich in Angebote aufteilt und selbstgemachte Sachen und Kuchen für einen guten Zweck verkauft. Zum Beispiel für Spitzmaulnashörner, krebskranke Kinder, Flüchtlingshilfe, Trinkwasser und noch viele andere Sachen.

Wir haben als erstes die Schüsseln abgeschliffen und dann haben wir sie mit durchsichtiger Glasur bemalt. Dann haben wir sie mit bunter Farbe bemalt und dann hat Achim die Schüsseln in die Schule mitgenommen. Und dann hat er sie gebrannt.

(Text von Marlene und mir)

60 Kilometer mit dem Rad nach Dahnsdorf

Wir treffen uns wie immer in der Schule. Und wie immer machen wir noch eine Regelrunde. Für mich kommt nichts Neues dazu. Auf geht es nach Dahnsdorf. Durch die Stadt fahren wir in einer Reihe. Und der Langsamste gibt das Tempo vor, leider 🙁 . Am Leipziger Dreieck müssen wir drei Ampelphasen abwarten, damit wir alle über die Ampel kommen. Danach geht es in einem Tempo, das ich ganz okay finde, weiter. Bis nach Ferch. Puh – 20 Kilometer geschafft! Nach einer längeren Pause fahren wir weiter und nach einer mittellangen Strecke kommen wir an einem hohen und schweren Berg an. Dann fährt jeder sein Tempo weiter bis zu einer Autobahnbrücke. Wir müssen etwas länger warten, aber das finde ich okay, weil jemand eine Panne hatte. Danach kommen wir zu einer Strecke, wo es immer hoch und runter geht. Die ist glücklicherweise nicht so lang. Dann machen eine Pause. Danach fahren wir weiter, ohne dass etwas passiert. Bis zu der dritten Pause, wo wir auf jemanden warten müssen, weil er so k.o. war, und deswegen werden wir von einer anderen Gruppe überholt und dann kommen wir leider zu der doofen Sandpiste. Dann sind es noch ein paar Kilometer und dann sind wir endlich da. (Für mich war es die letzte Herbstfahrt).

Kochen und essen bei der Herbstfahrt

Auf der Herbstfahrt kochen und essen die Erwachsenen mit den Kindern zusammen. Ich finde es so gut wie immer krass lecker. Ich meine, jeder hat ein Essen, das er nicht mag, oder? Ach ja, wir kochen nicht immer nur Nudeln mit Tomatensoße und Käse, sondern auch zum Beispiel Chili con carne oder Kartoffeln mit Quark und Salz. Besteck, Schüssel und Becher (Tasse) muss man selber mitbringen. Nachtisch gibt es manchmal auch. (: Ich, Lewin und Jan haben eine total pervers geile Tomatensoße gekocht. Zum Frühstück gibt es Cornflakes und Brötchen mit Belag.
(von Henri)

Die Jungenfahrt

Die Jungenfahrt ist eine Fahrt der Jungs von der Oberen Etage, die alle zwei Jahre  stattfindet. Letztes Mal sind wir nach Glashagen in ein großes Gutshaus gefahren. Dort gab es ein Paar große Schlafräume, ein Dartzimmer, eine Küche, eine Bibliothek, ein großes Esszimmer und eine Sauna. Die Sauna war quasi der Hauptaufenthaltsraum auf der Fahrt. Die Männer haben immer gekocht und ein Paar Jungs haben dann abgewaschen. Wir haben verschiedene Spiele gespielt, zum Beispiel Schach, Fußball, Dart, Bogenschießen, Fange. Man konnte eigentlich jederzeit alles machen, was man wollte, aber man durfte leider nicht alles machen, was man wollte. Wir durften zum Beispiel nicht mit Matratzen die Treppe runter rutschen …

Wir haben einen Ausflug zum Strand gemacht. Danach haben wir Fischbrötchen und Bockwurst gegessen.

Die Mädchenfahrt

Am 23. April 2018 fuhren ich, Birgit, Simone, Jeanette und fast alle Mädchen aus der Oberen Etage nach Müllrose. Zuerst stiegen wir am Potsdamer Hauptbahnhof in den Zug. Wir fuhren ungefähr drei Stunden mit dem Zug. Dann fuhren wir nochmal ungefähr zwei Stunden. Dann sind wir in Müllrose angekommen. Wir sind dann zu einem kleinen Museum, wo man sich kleine Fundstücke aus Müllrose angucken konnte, zum Beispiel dieses:

Manche waren in der Zeit am See.

Nach dem Museum sind wir dann zu einer Jugendherberge, wo wir uns eine Umwandlung von Volleyball, nämlich Vallyball (Fang den Ball) ausgedacht haben.
Das hat uns dann die Mädchenfahrt über begleitet. Dann sind wir bald ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen sind wir zu einer Gaststätte-Kneipe gewandert.
Da war ein kleiner schneller Fluss, da war die Strömung ziemlich schnell.

Da konnten wir uns aussuchen, ob wir unter einem Tarp oder einer Art überdachte Terrasse schlafen. Die meisten haben unter der Terrasse geschlafen. Das Wasser hat total kalkig geschmeckt, da waren auch noch ziemlich viele Motten. Dann sind wir bald ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag sind wir zu einer sehr, sehr großen Jugendherberge gewandert.
Da haben wir dann wieder Vallyball gespielt.

Am nächsten Tag sind wir die längste Strecke gewandert.
Am Ende gab es diesmal zwei Gruppen: eine, die vorgelaufen ist, und eine, die hinterhergelaufen ist. Die erste ist 22,5 km und die zweite 18,5 km gelaufen. Wir sind dann wieder zu der gleichen Jugendherberge, wo wir losgelaufen sind. Da war mein Geburtstag.

Es hat gewittert wie an jedem meiner Geburtstage.


Am nächsten Morgen mussten wir wieder zu einem ziemlich kleinen leeren Zugbahnhof und sind wieder zurück gefahren. Da haben uns unsere Eltern erwartet.

Bäume fällen

Während der Herbstfahrt haben wir jeden Tag (außer Donnerstag) zwei Gruppenzeiten. Vor jeder Gruppenzeit präsentieren die Erwachsenen ihre Angebote. Einmal konnten wir zwei Bäume fällen. Wir haben ein Seil an den einen Baum gebunden, dann hat Herr Claus von da mit einer Kettensäge in den Baum gesägt und wir haben den Baum dann mit dem Seil zu Fall gebracht. Dann haben wir den Baum mit Beilen, Macheten und der Kettensäge zerlegt und dann mit einem Minitraktor auf den Holzhaufen gebracht.

Herbstfahrt 2018

Wir haben einmal im Jahr eine Klassenfahrt nach Dahnsdorf. Nach dort fahren wir 60 Kilometer mit dem Fahrrad. Diesmal haben wir 5-6 Stunden gebraucht und 3-4 Stunden davon waren reine Fahrzeit. Diese Klassenfahrt heißt Herbstfahrt und es fahren nur die 4., 5. und 6. mit. Wir wollten eigentlich um halb 9 losfahren, mussten dann aber bis um 10 warten, weil der Gepäckwagen zu spät kam! Noch vor der ersten Pause ist uns in der 6. Klasse ein Junge einmal hingefallen und hat sich ein Knie und einen Ellenbogen aufgeschürft. Als wir dann bei der ersten Pause angekommen waren, hatten alle ganz schön HUNGER!!! Auf dem Rest des Weges ist der Junge noch einmal hingefallen. Als wir dann in Dahnsdorf auf dem Hof angekommen waren, hat die 6. Klasse COLA bekommen und dann hat sie die Kohten aufgebaut.

Trinkbecher gestalten


Wir haben auf der Herbstfahrt in Dahnsdorf Metallbecher beschmückt und graviert, weil wir in der Schule nur Gläser haben, und die gehen häufig kaputt. Als erstes haben nur die Sechstklässler Becher beschmückt, weil wir das erstmal nur austesten wollen, ob das auch gut funktioniert oder ob die zu oft verloren gehen. Die Becher haben wir dann mit Magneten an einem Ast befestigt und der steht jetzt neben dem Wasserspender im Essenraum.

Eine Reise in die Zukunft – zum Eichhof

Ich komme in die Schule. Die meisten Kinder stehen vor dem Schultor und verabschieden sich von ihren Eltern. Ich warte lange auf den Bus. Ich gehe noch einmal auf die Toilette. Dann kommt der Bus. Ich steige ein in den Bus und suche mir einen Platz. Ich winke nochmal meinen Eltern zu und dann fahren wir los.

Ich sitze im Bus. Mir ist langweilig. Ich muss auf Klo. Gleich sind wir da. Es geht weiter. Mir ist wieder langweilig.

Sobald wir ankommen und unsere Sachen verstaut haben, gehe ich in den großen Saal und die Sechstklässler erklären die Regeln, die auf dem Eichhof beachtet werden müssen. Zum Beispiel nur drei Leute oder mehr dürfen zum See gehen, weil wenn einer sich verletzt, kann der eine Hilfe von einem Erwachsenen holen und der andere bleibt bei dem Verletzten.

Ich find das Mittagessen lecker, aber manche Sachen habe ich nicht gegessen. Aber niemand mag ja alles. Mit meinen Freunden beim Mittagessen zu quatschen, macht Spaß. Und dann ist das Mittagessen auch schon vorbei.

Ich stehe hier am Waschbecken und wasche das Geschirr ab. Das muss jedes Kind machen und das mag ich nicht so. Ich finde es doof, dass man keine Belohnung kriegt.

Ich sitze hier gerade vor einem großen Topf und rühre mit einem Stock zwischen den T-Shirts und Pullovern herum. Wir sind hier auf dem Eichhof beim Batiken. Jetzt nimmt Sabeth mir gerade den Stock weg und Marla geht los, um Nele zu fragen, ob die T-Shirts fertig gebatikt sind.

Wir stehen in einer Schlange und warten. Ich nehme einen Keks und ein vegetarisches Gummibärchen. Es gibt auch Karten, die man kauft. Das ist wiederum an einem anderen Stand. Ich kaufe keine Karte. Da kann man sich Süßigkeiten aussuchen. Da gibt es auch nicht alle Süßigkeiten, aber die meisten nehmen keine Karte. Ich finde meine Süßigkeiten lecker.

Beim Eichhof-Cup haben wir ein Fußball-Turnier gemacht, und die Mannschaft, die gewonnen hat, hat am meisten Süßigkeiten bekommen.

Ich habe Angst vor Gewitter. Aber dieses Jahr nicht.

Ich stehe gerade vor dem Tisch vor der Eichhof-Disco und trinke.

Und die Wiederankunft: Wenn wir fast bei der Schule sind, singen wir „Ein Hoch auf unsern Busfahrer“. Dann sind wir auch schon da. Überall stehen Eltern. Die Türen öffnen sich, ich geh langsam raus. Dann seh ich meine Eltern. Meine Hündin steht auch da. Ich renne auf sie zu und umarme sie.

(Gemeinschaftstext der 4. Klasse)

Vorfreude auf den Eichhof

Von Kira

Es ist jetzt genau eine Woche vor dem Eichhof. Ich bin schon total aufgeregt und würde am liebsten sofort anfangen zu packen. Aber damit muss ich leider noch bis nach der Schule warten.

Ich finde den Eichhof total cool. Der Eichhof ist immer einmal im Jahr. Dieses Jahr schlafen die Viert- und Fünftklässlerinnen in den Bauwägen und die Jungs in den Seminarräumen. Ich freu mich schon total!

Besonders freue ich mich auf den See und die Eichhof-Meisterschaft. Das ist ein Fußball-Turnier.