Deutsch 6

Da sind wir wieder – zurück aus den Ferien! Heute schauen wir uns die letzte Zeitform an, mit der wir uns beschäftigen werden, das

Plusquamperfekt

Einführung Plusquamperfekt

Das Plusquamperfekt ist die Vorvergangenheit. Es wird ähnlich wie das Perfekt gebildet – das Hilfsverb wird jedoch diesmal in die Vergangenheit gesetzt:

es hatte bekommen
sie war gegangen

1. Aufgabe:
Vervollständige deinen Zeitstrahl!


Die nächste Aufgabe ist wieder eine Fleißaufgabe. Wir werden zwei Tabellen anfertigen und dort alle Zeitformen eintragen, einmal mit dem Hilfsverb „haben“ und einmal mit dem Hilfsverb „sein“. Vorher schauen wir uns die Personalpronomen kurz an:

Singular (Einzahl)Plural (Mehrzahl)
1. Personichwir
2. Personduihr
3. Personer/sie/essie
Erklärung Personalpronomen

2. Aufgabe:
Lege dir (erstmal) eine Tabelle an!
Nimm dein Blatt im Querformat und verwende am besten Karo- oder Punktraster-Papier! Du kannst es auch am Computer machen und anschließend für deinen Hefter ausdrucken.

Fülle die Tabelle vollständig aus!


3. Aufgabe:
Lege eine zweite Tabelle an und fülle sie mit dem Verb kaufen (Hilfsverb „haben“) aus!
Wenn du das heute nicht mehr schaffst, kannst du es auch für einen anderen Tag in dieser Woche einplanen.


Hefte deine Blätter ein! Fertig für heute – du musst mir erstmal nichts schicken. Am Mittwoch üben wir das Plusquamperfekt ein bisschen.

Deutsch 6 (Mi)

Wie angekündigt, gibt es heute nur was zu lesen, wenn du deine Aufgabe von Montag schon fertig hast. Oder du kommst in meine Sprechstunde und wir spielen Stadt/Land/Fluss, wenn wir genügend Leute zusammenkriegen.


Der Text ist vielleicht ein wenig kompliziert zu verstehen. Ich habe ihn jedoch einem Teil der Familie sogar vorgelest und wir haben mehrere Male gekuchert …

Heute schon gegronsen?

Wenn du mehr über den Typen erfahren willst, gibt es hier einen kurzen Film. Aber: Erst lesen, dann Film gucken!

Walzer für Niemand

Niemand hat mir geschrieben. Wirkte ein wenig durcheinander. Oder verzweifelt? In einer Sinnkrise?

Hier hab ich ein schönes trauriges Lied für dich:

Deutsch 6

Na denn, heute geht es weiter mit den Zeitformen. Ein Kind fragte schon am Montag: „Und was ist mit der Vergangenheit?“

Nun, die kommt jetzt. Ich leite euch wieder Schritt für Schritt durch die GZ. (Während des Films müsst ihr nichts aufschreiben! Das kommt anschließend.)

  • Trage die Stichpunkte, die zum Perfekt gehören, in deinen Zeitstrahl ein!

Profiaufgabe:

Die meisten Verben haben in der Vergangenheit das Hilfsverb „haben“. Findest du heraus, welche Gemeinsamkeit die Verben haben, bei denen wir das Hilfsverb „sein“ verwenden? Spiele dazu im Kopf mal alle möglichen Tätigkeiten durch …

Kurze Pause gemacht? Ist freiwillig.

Weiter geht’s mit der 2. Vergangenheitsform:

  • Trage die Stichpunkte, die zum Präteritum gehören, in deinen Zeitstrahl an!
  • Achte gut auf die Aufteilung der Seite! (Anders als im Film soll das Präteritum bei der Vergangenheit stehen, aber mir hat dort der Platz nicht gereicht.)

Jetzt kommt die letzte Aufgabe für heute – eine Schreibaufgabe. Keine Sorge, die ist viel kürzer als in der letzten Woche, wenn ihr es wollt:

Eben traf ich meinen Nachbarn. Er schimpfte: „Mann, da hat unsere Vermieterin ja einen unfreundlichen Zettel aufgehängt!“

Ich erwiderte: „Echt? Ich hab die Nachricht ganz sachlich gelesen.“

„Was? Die hat nicht einen freundlichen Satz geschrieben! Aus diesem Grund sind die Parkplätze frei zu machen! Ich hab mich schon drei Stunden lang drüber aufgeregt!“

Ich lachte: „Wirklich? Mich hat das nicht gestört.“

„Nee? Okay. Na, ich muss weiter …“

  • (Du kannst das Blatt vom Montag nehmen.) Schreibe als Überschrift Präteritum und Perfekt auf!
  • Schreibe einen kurzen Text!
  • Verwende mindestens dreimal das Perfekt und mindestens dreimal das Präteritum!
  • Achte auf die Satzzeichen, wenn du es schon kannst!

Deinen Text schickst du mir, am besten als Foto deines Blattes.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. 😉

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Deutsch 6

So, meine lieben Schnuckis. Ich werde mich nach und nach bei euch persönlich melden und euch was zu euren Texten schreiben, okay? Bitte habt ein wenig Geduld – in dieser Woche haben wir auch noch Zensurenkonferenz, die Zeugnisse und Gutachten müssen vorbereitet werden usw. usw.

Schau kurz auf die Uhr, denn ich frage dich am Ende, wie lange du heute gebraucht hast!

Heute bekommt ihr nicht wieder so eine Monsteraufgabe. Wir starten jedoch ein neues Thema! Ich habe dazu einen Film für euch gemacht. Ich hoffe, so ist es etwas einfacher für euch. Der Film ist ohne Ton – lesen müsst ihr also trotzdem, aber nicht viel.

Wir arbeiten uns Häppchen für Häppchen von oben nach unten durch, okay? Los geht’s:

  • Nimm dir ein Blatt Papier (gerne A3, wenn du zu Hause sowas hast, sonst halt A4)!
  • Zeichne dir den Zeitstrahl auf!
  • Verwende keine Farben! Das machen wir später gemeinsam.
  • Lass oben und unten Platz, denn es kommt noch etwas Text dazu! Du kannst dich an meiner Grafik orientieren.

Kurz bewegt? Was getrunken? Aufs Klo gegangen? Dreimal um den Tisch gelaufen (oder einmal drunter durch geklettert)? Dann geht es jetzt weiter:

  • Schreibe dir die Stichpunkte, die zum Präsens gehören, unter den Zeitstrahl!
  • Achte darauf, dass sie bei der Gegenwart stehen!
  • Nimm dir ein Extra-(Linien)-Blatt und schreibe als Überschrift Präsens drauf!
  • Schreibe zu jeder der drei Möglichkeiten (jetzt, immer gleich, Zukunft) drei Sätze auf! Beginne nicht jeden Satz mit „Ich“ – das ist langweilig …

Ein Thema kommt noch. Kurze Pause. Fingernägel lackieren. Mit der Familie kuscheln. Oder sitzenbleiben und den Kopf mal durchspülen? Dann schau dir DAS an!

Jetzt geht’s weiter:

  • Trage die Stichpunkte, die zum Futur gehören, in deinen Zeitstrahl ein!
  • Jetzt nur noch das Formular schnell ausfüllen! Das war’s dann für heute:

Auswertung Umstellprobe

Jetzt haltet euch fest:

Das Kind mit A vorn hat mir 27 Sätze geschickt!

Den ersten und einen anderen hatte ich selbst schon aufgeschrieben, deshalb – 2. Dann ließ die Konzentration offensichtlich langsam nach, denn einmal fehlte ein Satzglied und zweimal gab es eins doppelt, also nochmal – 3.

Ergibt immer noch 22 richtige Antworten! Herzlichen Glückwunsch!

Du könntest jetzt auch noch mit dem Lastwagen beginnen, der überholt wird, und zwar im Zuge eines über 16 Jahre währenden bla bla bla …

Ich hab wirklich alle Sätze gecheckt! Schaut – so sieht das aus:

Die Sätze mit der Wellenlinie „klingen“ nicht mehr richtig. Auch wenn wir ganz viel Spielraum bei der Umstellung haben, gelten trotzdem einige Regeln. Damit beschäftigt man sich aber nur, wenn man Sprachwissenschaft studiert oder so …

Auf Platz 2 liegt dann einigermaßen weit abgeschlagen das Kind mit K vorn, und zwar mit 14 Sätzen. Die hab ich nicht mehr gründlich überprüft, sorry – ich hatte irgendwann einen Knoten im Kopf …

Es gab dann noch einmal 7, zweimal 6, einmal 5, zweimal 4, zweimal 3, einmal 2 und zweimal einen Satz. Keine Ahnung, ob euch nicht mehr eingefallen sind oder ob ihr einfach nicht mehr konntet – in der Gruppenzeit haben wir auf jeden Fall Lesen und Verstehen geübt.

Und ich hab mich gefreut, dass sogar Marie Schmidt und Mami Schmidt auf der Autobahn unterwegs und am Überholmanöver beteiligt waren! 😂

Thema verstanden, Häkchen hinter.

Deutsch 6

Auswertung der Aufgabe von Montag – ihr werdet mit den Ohren schlackern!


So, liebe Sechsties. Heute schließen wir das Thema Satzglieder ab. Die eigentliche Klassenarbeit kann ich mit euch nicht schreiben – das geht nicht mal per Zoom. Schaaade, oder ? 😉 Ich habe mir eine andere Variante überlegt, mit der ich feststellen kann, ob ihr das Thema ausreichend verstanden habt. Du kannst eine Zensur dafür erhalten, wenn du bestimmte Bedingungen erfüllst. Das erkläre ich weiter unten.

Verschaffe dir kurz einen Überblick über diese Seite, und dann lies sie einmal gründlich von oben nach unten.

Aufgabe:

Schreibe selbstständig einen Text zu einer der vorgegebenen Fragen weiter unten! Jedes der neun Satzglieder muss mindestens einmal auftauchen. Unterstreiche es in den Satzstern-Farben, damit ich sehen kann, ob du es richtig bestimmt hast.

Hinweise und Erklärungen

  • Du kannst mit der Hand oder am Computer schreiben. Du kannst mir am Ende also wieder ein Foto oder eine Datei schicken.
  • Du darfst deinen Satzstern bzw. deinen Hefter benutzen.
  • Solltest du z. B. drei Adverbialbestimmungen des Ortes aufgeschrieben haben, unterstreichst du nur eine. (Wenn ihr alles unterstreicht, sehe ich wirklich nicht mehr durch, und eine Kontrolle ist fast unmöglich.) Das gilt natürlich für alle Satzglieder.
  • Welche Satzglieder tauchen in jedem Satz auf, weil es sonst gar kein Satz wäre? Genau: Subjekt und Prädikat.
  • Wenn du nicht genügend farbige Stifte zu Hause hast, kannst du mir auch anders deutlich machen, welche Satzglieder du verwendet hast. Da fällt dir sicher etwas ein.
  • Achte auf die Form und die Rechtschreibung und kontrolliere am Ende noch einmal. Das machst du am besten nach einer kleinen oder größeren Pause. (Ich bin nicht bereit, mir irgendwas lieblos Hingeschmiertes anzuschauen, bei dem ich „Wörter raten“ spielen muss.)
  • Ich bewerte die Rechtschreibung nicht.
  • Wenn du es nicht in einer Stunde schaffst, macht das nichts. Der Tag hat ja drei Gruppenzeiten, und morgen ist auch noch Zeit.

Anforderungen

Ich gebe die geforderte Wortzahl vor. Vielleicht klingt das viel. Du kannst dir jedoch mal irgendein Buch schnappen und Wörter zählen – so viel ist es gar nicht! (Der Text über den Elefanten Tore, der mit seinem Freund Winni durchs Land laufen sollte und keine Lust mehr hatte, hat 139 Wörter – erinnerst du dich?)

Du müsstest eigentlich wissen, wie du in Deutsch gerade ungefähr stehst, denn wir haben vor einer Weile darüber gesprochen. (Allerdings waren da zwei Kinder längere Zeit nicht da.)

Folgendes setze ich voraus:

  • 250 Wörter, wenn du eher 1 stehst
  • 200 Wörter, wenn du eher 2 stehst
  • 150 Wörter, wenn du eher 3 stehst

Ich glaube, ihr könnt das ganz gut einschätzen, sonst fragt mich halt. Wenn’s zwei Wörter weniger sind, ist es auch nicht schlimm … Und mehr geht immer, besonders bei Kindern, die sich im Arbeitsverhalten verbessern wollten.

Tipps

  • Wähle ein Thema aus, das dich interessiert oder zu dem dir vielleicht gleich eine Idee kommt.
  • Es gibt Fragen, die sich eher mit einem ernsthaften Thema beschäftigen, aber auch welche, über die man sehr lustig schreiben könnte.
  • Du darfst gerne deiner Fantasie freien Lauf lassen und dir etwas ausdenken, was gar nicht stimmen muss. Gegen lustig oder verrückt habe ich nichts, nur mit „albern“ kann ich nicht viel anfangen. Eigentlich solltet ihr aber ein Gefühl für meinen Humor haben.
  • Mache dir schon beim Nachdenken ein paar Stichpunkte, damit du sie später aufgreifen kannst.
  • Überlege dir Beispiele für die schwierigen Satzglieder, die man nicht ständig verwendet, bevor du losschreibst. Also z. B. für das Genitivobjekt und die Adverbialbestimmung des Grundes.
  • Dann starte und lass deinen Gedanken einfach freien Lauf. Ich erwarte keine wissenschaftliche Abhandlung!
  • Versuche, es am Ende „rund zu machen“. Finde ein/zwei Abschluss-Sätze, mit denen dein Text gut ausklingen kann.

Bewertung

Ich kann deine Arbeit zensieren, wenn du mir glaubwürdig versicherst, dass du sie allein und ohne Hilfe geschrieben hast. (Ich stehe dir für Fragen zur Verfügung!) In die Halbjahresnote nehme ich sie nur dann auf, wenn sie deine Leistung bestärkt oder verbessert. Schicke mir dafür die Selbstständigkeitserklärung unterschrieben zurück. (Foto reicht.)

Wenn du ein Thema wählst, das sich thematisch LER zuordnen lässt, gebe ich deine Arbeit gern an Simone weiter.

Die Fragen

Diese und viele andere Fragen haben die Fünftklässler*innen in der vergangenen Woche gesammelt. Und natürlich habe ich die Erlaubnis erfragt, ob ich sie auf der Homepage veröffentlichen darf. Viel Freude!

Bildet ein Foto die Wirklichkeit so ab, wie sie tatsächlich ist?

Gibt es außerirdisches Leben?

Was ist der Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen?

Wie produzieren wir den Strom der Zukunft?

Ist es gerecht, dass es Arme und Reiche gibt?

Warum werden Möbel hergestellt?

Warum spielen Kinder so gerne Computerspiele?

Warum wird immer alles so schnell unordentlich, dauert aber so lange, bis es wieder geordnet ist?

Was würdest du an deinem Leben ändern, wenn es ohne Probleme gehen würde?

Wie unterscheidet man gut und böse?

Woran merkt man, dass man verliebt ist?

Was ist Selbstbewusstsein?

Was ist Glück?

Warum gibt es Streit oder Krieg?

Abgeben:

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Kann mir mal irgendjemand sagen, ob ich das mit dem Balken und den Prozenten hier für immer hinschreiben muss? Habt ihr überhaupt schon mal einen Uploadbalken oder Prozentangaben gesehen?