Sechstklässler-Facharbeiten

Jedes Jahr schreibt die 6. Klasse Facharbeiten zu irgendwelchen Themen, z. B. Müll, Chinesische Mauer, Olympische Spiele …
Man muss etwas zu einem Thema herausfinden und schreiben und das in der Zeit zwischen den Herbstferien und Nikolas. Am Ende muss man einen Vortrag zu diesem Thema halten. Ich selber hatte das Thema „Das Ende der DDR“ und habe dazu einen recht langen Vortrag gehalten (es war der längste 😉 ). Es hört die ganze Obere Etage zu.

 

 

 

Ich finde, es ist mit eines der größten Highlights.

Werwolf mit Erweiterung

Wir spielen immer noch das Werwolfspiel (zum alten Werwolfspiel), und vor ein paar Tagen haben wir neue Charaktere eingefügt:

Der Alte hat sozusagen zwei Leben, aber die zwei Leben hat er nur bei Werwölfen, also bei der Dorfabstimmung, bei Jäger und Hexe hat er nur ein Leben.

Der Dorfdepp sagt, wenn er in der Dorfversammlung verurteilt wird: ,,Ich bin Dorfdepp“, und das Dorf tötet ihn nicht. Und es stirbt niemand. Aber von da an darf er nicht mehr mit abstimmen.

Der Kurator ist ein normaler Dorfbewohner, nur dass er vor jeder Dorfversammlung bei einer Person ein Schild – ohne dass es jemand merkt – anhängt, und dieses Schild zieht er von einem Stapel, ohne zu wissen, was für ein Schild es ist. Also es gibt:
Den Mantel der Schande – dann muss sich die Person bei der Dorfversammlung umdrehen.
Die Maske des Schweigens – man muss in der Dorfversammlung schweigen, kann aber mit Pantomime noch mitstimmen.
Der Nebel des Nichts – er bewirkt nichts, er ist nur zur Verwirrung da.
Die Klaue des Werwolfs macht die Person sofort zu einem Werwolf.
Das Brandmal des Dorfbewohners macht die Person zu einem Dorfbewohner.

Der Leibwächter kann natürlich eine Person beschützen, das heißt, dass er in der Dorfversammlung sich eine Person aussucht, bei der er sich sicher ist, dass es kein böser Charakter ist. Oder er ist in die Person verliebt … Falls diese Person hingerichtet werden sollte, sagt der Leibwächter: ,,Ich bin Leibwächter und beschütze diese Person“. Daraufhin wird die Person mit den zweitmeisten Stimmen hingerichtet.

Der Prinz sagt, wenn er verurteilt wird: ,,Ich bin Prinz“. Dann wird statt ihm die Person mit den zweitmeisten Stimmen hingerichtet.

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Ehemaligentreffen

Wir, also die 6. Klasse, haben am 11. 12. 2019 ein Ehemaligen-Treffen gemacht. Wir haben über die Schulen gesprochen, wo die Siebtklässler hingegangen sind. Die Siebtklässler haben ein bisschen über ihren Schulalltag berichtet. In der Rede-Runde gab es Knabberzeug und etwas zum Trinken. Die Siebtklässler „mussten“ auf große weiße Zettel schreiben, was sie an ihrer Schule cool und nicht so cool finden, und sie mussten Kreise (eine Stunde), Halbkreise (eine halbe Stunde), Viertelkreise (eine Viertelstunde) an die Tafel hängen, wie lange sie Hausaufgaben machen. Und wir haben am Abend noch kurz Fußball und Kicker gespielt.

Ein paar Sechstklässler haben in der Schule übernachtet. Es gab dann Abendbrot und am Morgen gab es dann auch Frühstück.

6. Klasse Obere Etage, Freie Schule Potsdam

Ich arbeite seit diesem Schuljahr als Einzelfallhelfer an der Freien Schule Potsdam.
Ich war früher selbst von der 1. bis zur 6. Klasse auf der Schule. Deswegen war ich sehr erfreut, als ich dieses Jobangebot bekam.
Einige Lehrer kannte ich auch noch von früher, ansonsten hatte ich auch immer mal wieder mit der Freien Schule zu tun.
Zum Beispiel unterstützte ich meinen Vater bei den Dreharbeiten für den Freie-Schule-Film, wo wir unter anderem auf dem Eichhof filmten. Ansonsten kann ich mich noch sehr gut an die Dreharbeiten beim Sommerfest erinnern. Das war für mich sehr bewegend, sowohl früher als Schüler als auch einige Jahre später beim Dreh.
Ich begleite einen Sechstklässler und er ist in der Klasse von Birgit, dadurch habe ich auch meistens mit den Kinder der 5. und 6. Klasse zutun.

Der Tag beginnt mit dem Morgenkreis, hier hat jeder die Möglichkeit, etwas zu erzählen. Egal, ob private Dinge oder Anliegen über den Schulalltag, man muss aber auch nichts erzählen, wenn man sich nicht danach fühlt.
Nach dem Morgenkreis geht es in die 1. Gruppenzeit, sie dauert eine Stunde bis 10 Uhr.
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ist von halb bis zwölf Mentorenkreis, hier werden hauptsächlich organisatorische Dinge besprochen, wie zum Beispiel die Planung der Runden Runde oder Ehemaligentreffen und Klassenfahrten.
Die Schüler sind sehr offen und interessiert, und man kommt schnell mit ihnen ins Gespräch.
Die verschiedenen Unterrichtsfächer haben auch unterschiedliche Räume.
Im Deutschraum findet immer der Morgenkreis unserer Klasse statt, ansonsten gibt es noch einen Englischraum, Naturwissenschafts-Raum, Matheraum und einen Musikraum, alles auf der Oberen Etage. Die 2. Gruppenzeit geht dann von 10:30 bis 11:30 Uhr,  anschließend geht es runter in den Essensraum zum Mittagessen.
Die Mittagspause geht bis 13 Uhr, dann ist nochmal bis 14 Uhr Gruppenzeit.
Auch nachmittags haben die Kinder noch die Möglichkeit, in der Schule zu bleiben.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, zum Beispiel in der Werkstatt oder im Kletterraum.
Auch der Schulhof bietet einige Optionen, im Sommer ist die Matschkuhle sehr beliebt, ansonsten haben die Kinder zum Teil eigene Beete, wo sie verschiedenen Sachen anpflanzen können. Einen Bolzplatz zum Fußball spielen gibt es auch.
Freitags finden bis zum Mittagessen die Freitagsangebote statt.
Hier bieten die Pädagogen verschiedene Sachen für die Kinder an.
Ein Freitagsangebot bietet Birgit im Deutschraum an, hier verfassen wir verschiedene Texte auf der Homepage der Oberen Etage. Neben den Kindern schreiben auch wir Erwachsene Texte für die Website. Es gibt auch noch viele weitere Freitagsangebote, zum Beispiel Kickern und Fußball spielen auf dem Bolzplatz.

Die Schüler der 6. Klasse fertigen eine Facharbeit an. Hierfür sucht sich jeder Schüler einen Bezugslehrer aus, einmal die Woche treffen sich die beiden, um zu besprechen, wie der Stand ist.
Hauptsächlich fertigen die Schüler die Facharbeit allerdings zu Hause an, gelegentlich gibt es auch die Möglichkeit, in der Schule daran zu arbeiten.

Das freie Lernen und die Selbstständigkeit werden gefördert und es wird probiert, dass der Spaß am Lernen nicht verloren geht. Das Ziel bleibt aber, die Schüler optimal auf die kommende Schulzeit vorzubereiten. Ich empfinde die Schule, wie früher, als sehr lebendig. Die Kinder haben immer Mitspracherecht und es wird viel kommuniziert, die Schüler sollen nicht nur ihre Gruppenzeiten absitzen, sondern zusammen eine schöne Zeit erleben. Vor allem bei den Klassenfahrten erlebt man viel zusammen und sie fördern die Gruppendynamik. Was ich selbst als Schüler auch so wahrnahm, ist, dass man seine Mitschüler bei Fahrten nochmal besser kennenlernt.
Zehn Jahre später hat sich seit meiner Zeit als Schüler rein optisch nicht viel verändert.
Vieles ist noch so, wie ich es in Erinnerung habe und blau ist sie auch noch 😉
Der Unterricht hat sich nach meinem Empfinden allerdings schon etwas verändert.
Man hat die Unterrichtsinhalte etwas angepasst, sodass es mehr dem Unterricht an weiterführenden Schulen ähnelt.
Auf Frontalunterricht wird weiter verzichtet, dafür probiert man in der 6. Klasse, die Schüler mehr mit Sachen zu konfrontieren, die sie zukünftig in der Schule erwarten.
Zum Beispiel mehr Hausaufgaben, Präsentationen und Auseinandersetzung mit Medien und Präsentationsformen.
Ich bin wie früher gerne hier und finde es spannend, die Entwicklung der Schüler an der Freien Schule Potsdam zu beobachten.
Eddie Hans Sende

Extavium

Letzten Dienstag (5.11.19) waren wir im Extavium. Wir haben uns um 9 Uhr getroffen und sind dann reingegangen. Zuerst haben wir eine Wette verloren. (Wir mussten drei Rätsel lösen, und wenn wir es geschafft hätten, hätten wir 50 Euro bekommen.) Dann sind wir zum Einstein-Labor gegangen und haben Glibber-Schleim gemacht. Am Ende haben wir die Luft aus den Schokoküssen gepumpt. Und dann sind wir auch schon gegangen. Es war sehr cool.

Die 6. Klasse

Bevor ich in die 6. Klasse gekommen bin, war ich ziemlich aufgeregt. Aber eigentlich ist es nicht so schlimm. Es ist wie in der 5. Klasse, nur mit Noten, Hausaufgaben und Tests. Ganz oft, bevor man eine Note bekommt, redet man sich ein, dass man eine 3 oder 4 hat, aber am Ende bekommt man doch eine 1 oder eine 2. Wir bekommen nicht so oft Hausaufgaben, wie ich in der 5. dachte. Ich finde es nicht so leicht, eine Schule zu finden, auf die ich später gehen will.

Über meine Schule

Hallo, ich wurde ja, wie in meinem letzten Text erwähnt, am dem Humboldt-Gymnasium-Potsdam angenommen und habe mich gut eingelebt. Wir haben gerade unsere ersten Quartalszeugnisse gekriegt und ich habe Noten von 1 bis 3. (Ein Quartalszeugnis ist ein Blatt, was wir nach dem ersten und dem dritten Quartal, also Viertel, bekommen.)
Tschüss, euer Jurij

Angenommen!

Ich wurde am Humboldt-Gymnasium angenommen! Ich wollte zwar als zweite Fremdsprache Französisch, habe aber Latein bekommen. Ich freue mich schon richtig doll auf die 7. Klasse!
Tschüss, euer Jurij

Das bin ich

Hallo ich bin Jurij, 11 Jahre alt, bin auf der Freien Schule Potsdam und gehe in die 6. Klasse.

Ich bin eins der Kinder, die bei dieser Webseite mit Beiträge schreiben. Ich habe bis jetzt schon acht andere Beiträge geschrieben. Und zwar Low Poly, Halbjahres-Zeugnis der 6. Klasse, Die Werkstatt, Unsere Schulband, Freitagsangebot Steeldarts, Der Aktionbound der 6. Klasse, Bäume fällen, Kasse geklaut und Herbstfahrt 2018.
Ich gehe bald von der Schule und habe mich schon bei mehreren Schulen beworben.
Mein Erstwunsch ist das Humboldt-Gymnasium und mein Zweitwunsch das Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Ich hoffe und glaube, dass ich auf eins dieser beiden Gymnasien komme. Bitte drückt mir die Daumen!

Tschüss, euer Jurij

Die Runde Runde

Die Runde Runde ist eine Art Treffen mit der ganzen Schule. Sie findet einmal im Monat statt. Das Zeichen, dass Runde Runde ist, ist ein Gong, mit dem geläutet wird. Die Runde Runde wird von den Sechstklässlern geleitet, also: Sie nehmen die anderen Kinder ran, sagen die Themen an, hängen das Schild, was ansagt, wann Runde Runde ist, erst auf und später ab, und sie gongen. Man kann Dinge ansagen und vorstellen, zum Beispiel: Freitagsangebote, Neuigkeiten oder Beschwerden, also zum Beispiel, wenn ein Klo verstopft ist oder wenn etwas kaputt gegangen ist.