😉 Was mach ich im Internet?

Ich gucke sehr oft Serien bei Amazon Prime. Z. B. habe ich vor ein paar Wochen „Good Omens“ geguckt. Es geht um einen Engel und einen Dämon, die beide auf die Erde geschickt wurden, damit alles nach Plan verläuft, die Apokalypse (Weltuntergang) kommt, der Sohn des Satans alles zerstört und der ewige Krieg zwischen Himmel und Hölle weitergeht. Erziraphael (der Engel) und Crowley (der Dämon) sind befreundet und wollen nicht, dass die Welt untergeht, weil es ihnen eigentlich ganz gut auf der Erde gefällt.

Mir gefällt die Serie, weil sie spannend ist und weil auch Queen-Lieder gespielt werden (deswegen bin ich auch auf die Serie gekommen). Ich gucke gerne Serien, weil ich mich dann für längere Zeit in eine Welt vertiefen kann (es gibt auch ein Buch).

Ergänzung von Birgit:

Die Serie ist FSK 12. Wenn ihr jünger seid, braucht ihr also die Erlaubnis eurer Eltern. Ich persönlich finde sie für ältere Kinder geeignet, wenn sie „Action“ vertragen und eine ordentliche Portion schwarzen Humor mitbringen. Es ist auf jeden Fall keine Serie, die für Kinder gedreht wurde.

Und falls ihr noch mehr wissen wollt: Hört heute in mein Lite-Angebot rein und kramt anschließend mal in unserer Kategorie Buchempfehlungen! (Ich hätte hier auch Links setzen können, aber wir haben ja medienpädagogische Projektwochen und ihr sollt lernen, euch im Internet zurechtzufinden … 😉)

Lite – Das Graveyard Buch

„Das Graveyard Buch“ ist ein Fantasy-Buch von Neil Gaiman.

Nobody Owens wird als kleiner Junge (er kann grade mal laufen) auf einem Friedhof von Geistern aufgenommen, seine Eltern heißen Mr. und Mrs. Owens. Silas, der in einer Kapelle auf dem Friedhof lebt, erklärt sich bereit, Bods Vormund zu sein. Silas ist kein richtiger Mensch, er geht in der Nacht raus und schläft am Tag. Wir vermuten, dass er ein Vampir ist.

Bods leibliche Eltern wurden von einem Mann namens Jack getötet, dessen Aufgabe es gewesen war, die ganze Familie zu töten. Die Eltern und die Schwester hatte er getötet, doch als er bei dem Jungen im Zimmer war und das Messer schon an seine Brust gelegt hatte, merkte der Mann namens Jack, dass es gar kein Mensch war, was da lag, sondern ein großer Teddy. Der Junge war nicht mehr in seinem Gitterbettchen.

Der kleine Junge war von einem Geräusch aufgewacht. Er war aus seinem Bettchen geklettert und raus auf den Flur gekrabbelt, er war die Treppe runter gerutscht und durch die offen stehende Tür raus in die Nebelschwaden. Er lief einfach die Straße entlang. Irgendwann kam er zu einem Friedhof. Er kletterte durch die Eisenstäbe des Tors. Auf dem Friedhof waren Geister. Eine Geisterfrau namens Mrs. Owens nahm den kleinen Jungen und wollte ihn behalten. Manche Friedhofsbewohner waren dafür, den Jungen zu behalten, und manche waren dagegen. Die Diskussion wurde von einer Dame ganz in Grau auf einem weißen Schimmel unterbrochen. Die graue Dame bringt die Toten auf die andere Seite. Sie hat beschlossen, dass der kleine Junge auf dem Friedhof bleibt. Mr. und Mrs. Owens nahmen ihn auf und Silas wurde sein Vormund. Sie beschlossen, ihn Nobody Owens zu nennen (Bod).

Bod wuchs also auf dem Friedhof auf. Silas ging auf Bildungsreise und Bod bekam eine Frau, die auf ihn aufpassen sollte: Miss Lupescu. Ihr Unterricht machte Bod keinen Spaß und plötzlich war immer ein großer grauer Hund auf dem Friedhof. In einer Nacht war Bod wütend, ging im Friedhof herum und setzte sich vor ein verwittertes Grab, wo man den Namen nicht mehr lesen konnte, und die Figur beim Grabstein war schon kaputt: eine Ghulpforte. Ghule sind übermenschliche Fabelwesen, die sich von Leichen ernähren. Ein paar Ghule entführten Bod, sie wollten ihn in die Hauptstadt der Ghule bringen, um ihn dann zu töten oder zu fressen. Bod hatte von Miss Lupescu Hilferufe in verschiedenen Sprachen gelernt. Glücklicherweise flogen da am Himmel Nachthunde. Bod schrie den Ruf, den er von Miss Lupescu gelernt hatte. Die Nachthunde sagten Miss Lupescu Bescheid und erlegten auch ein paar von den Ghulen. Miss Lupescu ist ein Hund Gottes (ein Werwolf). Als Hund Gottes kam sie und holte Bod.

Bod kann im Stockfinsteren sehen und er darf überall hingehen, weil er Ehrenbürger des Friedhofs ist. Naja, er darf fast überall hin, auf den ungeweihten Boden ganz hinten beim Friedhof, den Schindanger, darf er nicht. An einem Tag macht er es doch und trifft da eine Hexe: Liza Hempstock. Er möchte ihr einen Grabstein kaufen und kommt dabei in Schwierigkeiten. Er wird von zwei Männern im Hinterzimmer eines Antiquitätenladens eingesperrt. Liza hilft ihm dann raus, indem sie einen Zauber auf ihn legt, dass er sich unsichtbar machen kann. Bod entwischt, mit einem kleinen Farbtopf, einem Pinsel und einem Briefbeschwerer aus buntem Glas. Bod nimmt noch eine Karte, wo der Name Jack drauf steht (die Karte möchte Bod eigentlich gar nicht haben und gibt sie dann Silas) und die Brosche vom Sleer, die er gegen einen Grabstein eintauschen wollte, mit. Der Sleer bewacht die Ruhestätte von seinem Meister. Als er wieder auf dem Friedhof ist, nimmt er den Farbtopf und schreibt mit dem Pinsel auf den Briefbeschwerer:

EH (Elizabeth Hempstock).

An einem Wintertag blühten weiße Blumen auf dem Friedhof. Nur alle 80 Jahre blühen diese Winterblumen: am Danse Macabre. Die Bürgermeisterin aus der Stadt musste sie abschneiden, und sie wurden an die Bürger verteilt. Auf dem Friedhof machte niemand was mit Bod. Bod hörte Musik, er lief ihr nach und auf dem Marktplatz war es am lautesten. Als es Abend wurde, kamen die Toten zum Tanz auf den Marktplatz und die Toten tanzten mit den Lebendigen, es war ein wilder und ausgefallener Tanz. Obwohl Bod nicht wusste, wie der Tanz geht, konnte er alle Schritte, die Füße tanzten ganz von allein. Als die Sonne langsam aufging, verschwanden die Bewohner des Friedhofs. Wen Bod auch fragte, was das letzte Nacht gewesen war, keiner antwortete ihm, nicht mal seine Eltern und auch nicht Silas. Ein kühler Luftzug und Bod hatte alles wieder vergessen.

Mit 13 oder 14 fragte Bod Silas, ob er in eine Schule gehen dürfe. Silas suchte ihm eine Schule und Bod ging in die 8. Klasse. Bod gefällt es in der Schule. Aber er hat Streit mit Kindern aus seiner Klasse angefangen und jetzt ist er nicht mehr so unscheinbar wie am Anfang. Als er neu war, konnte er einfach nur dasitzen und keiner bemerkte ihn, er wurde noch nicht mal ins Klassenbuch geschrieben, aber jetzt kennt ihn die halbe Schule. Silas hatte ihn davor gewarnt, Aufsehen zu erregen. Nun wollte Silas, dass Bod nicht mehr zur Schule ging, aber Bod war das egal …

Mittwoch um eins geht es weiter!

Die Sonne scheint! (Musikvideo)

Als erstes haben Nele und Birgit uns das Lied vorgespielt: Sun is shining von Bob Marley. Wir haben uns dann alle zusammen im Deutschraum versammelt und den Text auf Deutsch übersetzt. Birgit hat uns den Text auf Deutsch ausgedruckt. Wir haben uns dann auf Gruppen aufgeteilt, dass jede Gruppe einen eigenen deutschen Text schreibt. Wir haben nur die erste Strophe geschafft.

In der 2. GZ haben wir uns im Musikraum getroffen und vorgelesen. Die Texte, die zusammengepasst haben, haben wir zusammengeschmiedet. Birgit und Nele haben uns dann gefragt, wer solo singen möchte. Birgit, Lisa, Inie, Norah und ich sind dann in den Deutschraum gegangen. Lisa, Inie und ich haben in Birgits Handy eingesungen und Birgit hat unseren Gesang auf ihren Computer geairdroppt.

In der 3. GZ haben wir im Deutschraum auch weiter eingesungen, aber wir mussten dann irgendwann in den Musikraum umziehen, weil die anderen für das Musikvideo üben mussten. Im Musikraum hatten wir die ersten Probleme, weil wir nicht genau wussten, wie wir singen sollen: Wir haben ganz schön schief gesungen. Die Aufnahmen, die am besten klangen, wollten wir dann airdroppen, aber das ging irgendwie nicht. Wir haben überlegt, ob es am W-LAN lag. Wir sind dann näher zum Deutschraum gegangen, das hat aber nichts gebracht. Lisa, Inie und ich haben so lange mit das Musikvideo geübt. Nach einer Weile ging es dann wieder und wir konnten auch wieder in den Deutschraum. Da haben wir dann noch andere Texte eingesungen.

Am Mittwoch haben wir, glaub ich, als erstes noch mal die verkackten Stellen und noch die übrig gebliebenen Stellen eingesungen. In der 2. GZ haben wir das Musikvideo gedreht. Weil manche Kinder die Idee vom Tag davor nicht so toll fanden, hatte Nele sich eine neue Idee ausgedacht. Wir sind vom Bolzplatz über die Straße durch die Schule hoch in den Deutschraum getanzt. Nele hat uns gefilmt und ist die ganze Zeit hinter uns hergelaufen. Wir haben das Video mit einem One-Take gemacht und Birgit hat ganz am Ende dann unseren Gesang raufgelegt.

Ich bin aber noch nicht fertig mit Erzählen. In der 3. GZ haben wir besprochen, wer mit Chor singen will. Es haben sich fast alle gemeldet, auch ich. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt, weil noch ein anderes Mädchen ein Video gedreht hat. Ein paar andere Kinder und ich sind zum Chor singen mit Birgit in den Deutschraum gegangen und haben schon mal mit dem Einsingen angefangen. Nach einer Weile sind dann die anderen auch dazu gekommen und haben auch eingesungen. Wir haben in Dreier- oder Vierergruppen gesungen. Als dann alle eingesungen hatten, haben wir uns alle das Lied angehört. Das war toll, das fertige Lied zu hören.

Wenn ihr Lust habt, das Musikvideo zu sehen, könnt ihr gerne mal zum Tag der offenen Tür kommen: Da wird das Video gezeigt.