Stundenplan 3. Trimester

Der Stundenplan für das 3. Trimester ist fast fertig. Wer ihn versteht, landet pünktlich in der richtigen Gruppenzeit.

Eine Reise in die Zukunft – zum Eichhof

Ich komme in die Schule. Die meisten Kinder stehen vor dem Schultor und verabschieden sich von ihren Eltern. Ich warte lange auf den Bus. Ich gehe noch einmal auf die Toilette. Dann kommt der Bus. Ich steige ein in den Bus und suche mir einen Platz. Ich winke nochmal meinen Eltern zu und dann fahren wir los.

Ich sitze im Bus. Mir ist langweilig. Ich muss auf Klo. Gleich sind wir da. Es geht weiter. Mir ist wieder langweilig.

Sobald wir ankommen und unsere Sachen verstaut haben, gehe ich in den großen Saal und die Sechstklässler erklären die Regeln, die auf dem Eichhof beachtet werden müssen. Zum Beispiel nur drei Leute oder mehr dürfen zum See gehen, weil wenn einer sich verletzt, kann der eine Hilfe von einem Erwachsenen holen und der andere bleibt bei dem Verletzten.

Ich find das Mittagessen lecker, aber manche Sachen habe ich nicht gegessen. Aber niemand mag ja alles. Mit meinen Freunden beim Mittagessen zu quatschen, macht Spaß. Und dann ist das Mittagessen auch schon vorbei.

Ich stehe hier am Waschbecken und wasche das Geschirr ab. Das muss jedes Kind machen und das mag ich nicht so. Ich finde es doof, dass man keine Belohnung kriegt.

Ich sitze hier gerade vor einem großen Topf und rühre mit einem Stock zwischen den T-Shirts und Pullovern herum. Wir sind hier auf dem Eichhof beim Batiken. Jetzt nimmt Sabeth mir gerade den Stock weg und Marla geht los, um Nele zu fragen, ob die T-Shirts fertig gebatikt sind.

Wir stehen in einer Schlange und warten. Ich nehme einen Keks und ein vegetarisches Gummibärchen. Es gibt auch Karten, die man kauft. Das ist wiederum an einem anderen Stand. Ich kaufe keine Karte. Da kann man sich Süßigkeiten aussuchen. Da gibt es auch nicht alle Süßigkeiten, aber die meisten nehmen keine Karte. Ich finde meine Süßigkeiten lecker.

Beim Eichhof-Cup haben wir ein Fußball-Turnier gemacht, und die Mannschaft, die gewonnen hat, hat am meisten Süßigkeiten bekommen.

Ich habe Angst vor Gewitter. Aber dieses Jahr nicht.

Ich stehe gerade vor dem Tisch vor der Eichhof-Disco und trinke.

Und die Wiederankunft: Wenn wir fast bei der Schule sind, singen wir „Ein Hoch auf unsern Busfahrer“. Dann sind wir auch schon da. Überall stehen Eltern. Die Türen öffnen sich, ich geh langsam raus. Dann seh ich meine Eltern. Meine Hündin steht auch da. Ich renne auf sie zu und umarme sie.

(Gemeinschaftstext der 4. Klasse)

Vorfreude auf den Eichhof

Von Kira

Es ist jetzt genau eine Woche vor dem Eichhof. Ich bin schon total aufgeregt und würde am liebsten sofort anfangen zu packen. Aber damit muss ich leider noch bis nach der Schule warten.

Ich finde den Eichhof total cool. Der Eichhof ist immer einmal im Jahr. Dieses Jahr schlafen die Viert- und Fünftklässlerinnen in den Bauwägen und die Jungs in den Seminarräumen. Ich freu mich schon total!

Besonders freue ich mich auf den See und die Eichhof-Meisterschaft. Das ist ein Fußball-Turnier.

Abschlussprojekt 6. Klasse

Im gemeinsamen Abschlussprojekt der diesjährigen 6. Klasse gestalten wir in Kleingruppen einige Wände in drei Räumen der Schule.

Der Kickerraum unten wird mit Tape Art dekoriert. Nachdem die Entwürfe auf Papier entstanden und der Raum noch einmal in Elternarbeitsstunden gemalert wurde, gab es einen Einkaufs-Ausflug nach Berlin in einen Laden, und gestern konnte endlich das Tapen beginnen. Die Werke sind zum Teil noch nicht fertig, aber hier seht ihr erste Eindrücke:

Kicker TapeArt 1 Kicker TapeArt 2 Kicker TapeArt 3 Kicker TapeArt 4 Kicker TapeArt 5 Kicker TapeArt 6 Kicker TapeArt 7

Der Kickerraum oben wird im Graffiti-Style gestaltet. Ein Comic und ein Writing wurden zu einem gemeinsamen Bild zusammengefasst und an die Wand gemalt. Der Overhead war hilfreich beim Übertragen des Entwurfes. Die Outlines fehlen noch:

Kicker Graffiti 1 Kicker Graffiti 2 Kicker Graffiti 3

Im Mädchenraum gestalten wir mit einer größeren Gruppe eine Wand mit intuitiver Malerei. Woche für Woche haben alle gleichzeitig an verschiedenen Stellen gearbeitet, die Nachbarbilder und den Untergrund mit einbezogen, Schicht für Schicht, Striche, Tupfer, Flächen hinzugefügt und dabei das bereits Vorhandene durchscheinen lassen. Jetzt sind wir dabei, alles zu einem gemeinsamen Bild zu verbinden.

MäRaum IntPaint 1 MäRaum IntPaint 2 MäRaum IntPaint 3 MäRaum IntPaint 4 MäRaum IntPaint 5

Und weil´s so schön aussieht, gibt es hier noch ein paar Detailfotos:

Details 01 Details 02 Details 03 Details 04 Details 05 Details 06 Details 07 Details 08 Details 09 Details 10 Details 11 Details 12 Details 13 Details 14 Details 15 Details 16 Details 17

Räuber in Hogwarts!

(von Kira)

Klopse 1
Oh, was sehe ich denn da! Ein Räuber in Hogwarts!

Klopse 2
Er reißt mit seinen scharfen Zähnen ein Loch in die Folie klaut sich ein paar Fleischklößchen!

Klopse 3
Er genießt die kleine Leckerei und macht sich bereit, sich sofort zu verstecken.

Folkstänze

(von Kira)

Folkstänze ist ein Freitagsangebot, das von Simone angeboten wird. Dort tanzen Kinder alle möglichen verschiedenen Tänze. Ich tanze besonders gerne die kleine Haselnuss, weil man mit der Zeit immer schneller tanzen muss. Wir tanzen auch öfters den Baumtanz und den Fröhlichen Kreis, die Schiebegasse und noch viele andere Tänze. Kinder aller Altersstufen tanzen gerne Folkstänze und tragen sich immer wieder bei diesem Angebot ein.

Wettessen bis der Arzt kommt

Wettessen

Schüler schlingen tonnenweise giftiges Glibberschlabber in sich hinein. Ist das normal oder wurden die Schüler mit einem Fluch belegt? Ermittler vom Ministerium für Zauberei sind dem mysteriösen Koch auf der Spur.

SKANDAL!

Auch nach dem Bekanntwerden der Tatsache, dass der Knecht Rubeus Hagrid ein Halbriese ist – wir berichteten – wird er nach wie vor von Dumbledore an der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei geduldet! Beim heutigen Besuch unserer Reporterin dort wurde folgende Respektlosigkeit dokumentiert:

Rita Kimmkorn

Erwarten wir, liebe Leserinnen und Leser, nicht etwas mehr Demut? Stünde diese ihm nicht besser zu Gesicht? Wir sind fassungslos!

Die Rückkehr der Ampuliten

Kapitel 1
Die Rückkehr der Ampuliten

Es war in einem fernen Land. Ein König regierte sein Land ungerecht. Er ließ seine Untertanen schwer schuften.

Es war an einem heißen Sommertag. Der König ließ sich gerade sein Frühstück bringen, da hörte er ein Geräusch: „Jipipipibu!“
Plötzlich sprang ein Ampulit aus dem Gebüsch. Der König erschrak so sehr, dass er vor Schreck von seinem Stuhl kippte.
„Jabioji!“, rief der Ampulit.
„Ah!“, rief der König.
Der König rief seine Wachen. Die Wachen wollten den Ampuliten töten, doch der Ampulit machte sich einfach unsichtbar. Jetzt wurde ein Kopfgeld auf den Ampuliten ausgesetzt, insgesamt 1500 $ Finderlohn.
Plötzlich kamen ganz viele Ampuliten, um die 100 Stück, und suchten den anderen Ampuliten. Inzwischen suchten 500.000 Menschen den Ampuliten. Der König bekam eine Nachricht, dass noch 100 neue Ampuliten gekommen sind. Jetzt setzte der König 151.500 $ auf die Ampuliten, wenn man alle Ampuliten – tot oder lebendig – dem König persönlich überbringt.

Kapitel 2
Die Ampuliten schlagen zurück

Die Wachen suchten jetzt nicht nur noch einen, sondern 101 Ampuliten. Die Ampuliten fingen jetzt an, sich dagegen zu wehren, und griffen am Abend um 23:13 Uhr die Burg an, weil sie ihr Land zurück haben wollten. Die Wachen waren völlig überrumpelt, deswegen war es für die Ampuliten sehr leicht, in den Palast einzudringen. Der König kriegte noch in der Nacht einen Bericht, dass die Ampuliten den Palast stürmten. Er rief seine Berater. Es dauerte eine Weile, dann sagte der König: „Es gibt keine andere Wahl. Wir müssen um unseren Palast kämpfen.“
Dann rief er seine Soldaten und schmiedete einen Plan.

Am Freitag, dem 13. Juli 1313 standen Ampuliten und Soldaten sich gegenüber. Die Ampuliten riefen wild durcheinander: „Jababa! Jubilu!“ und so weiter.
Jetzt stürmten Ampuliten und Soldaten aufeinander zu. Plötzlich waren keine Ampuliten mehr da. Sie hatten sich einfach unsichtbar gemacht und schlachteten die ersten Reihen ab. Jetzt kamen ganz viele andere Ampuliten und schossen mit Laser-Kanonen auf die Soldaten.

Der Krieg dauerte fünf Wochen, dann ergaben sich die Soldaten. Die Soldaten waren geschlagen und die Ampuliten haben ihr zurückerkämpftes Land eingenommen. Dafür ließen die Ampuliten die Soldaten frei. Der Anführer der Ampuliten setzte sich auf den Thron und sagte: „Jabalieno. Julabanoloan. Julanosa lusinalogasiluan.“
Die anderen Ampuliten klatschten Beifall. Der Anführer bedankte sich.

Jetzt regierten die Ampuliten das riesige Land. Die Untertanen flüchteten in den Wald. Sie hatten Angst, dass die Ampuliten ihnen den Kopf abhackten. Die Ampuliten feierten ein Fest und luden alle Ampuliten vom Planeten Dafakronus ein. Die Ampuliten feierten bis 23:51 Uhr. Dann waren sie so müde, dass sie im Stehen eingeschlafen sind.

Der erste Ampulit wachte um 6:23 Uhr auf und war entsetzt. Alle Ampuliten hatten Wunden oder ein Messer im Bauch. Sofort wurde ein Arzt gerufen. Der Arzt schaffte es zum Glück, alle Ampuliten vor dem Tod zu retten. Die Ampuliten gaben dem Arzt dafür 152.772 $, dass er ihnen das Leben gerettet hatte. Die Ampuliten waren fest überzeugt, dass es die Soldaten vom König waren. Jetzt waren sie stinkesauer. Der Anführer der Ampuliten hielt eine Ansprache: „Jawalago jin jin. Jajajo jincka junki!“ („Wir greifen die Soldaten um 1:29 Uhr an!“)
Damit waren 99% dafür. Eindeutig die Mehrheit.

Der Plan wurde in die Tat umgesetzt. Um 1:29 Uhr griffen die Ampuliten an.
„Jullala!“, riefen die Ampuliten. („Angriff!“)

Die Ampuliten waren sehr gut geordnet. Vorne standen die mit den Laser-Kanonen. Ein Ampuliten-Baby fing gleich an zu weinen. Die Ampuliten-Mutter musste das Baby trösten: „Jugogono?“ („Magst du einen Schnuller?“)
Das Baby schrie „Uhi!“ („Ja!“)
Das Baby kuschelte sich in die Arme von der Mutter.

Die kämpfenden Ampuliten haben gewonnen. Die Menschen ergaben sich schon nach 20 Minuten. Jetzt, nachdem die Ampuliten den Krieg gewonnen hatten, schmissen sie den König ins Gefängnis und ließen die anderen Gefangenen frei.
Jetzt wurde ein sehr großes Fest bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Dann legten sich alle in ihre Betten und schliefen ein.

Inzwischen hatte der Mann, der frühere König, einen Tunnel bis nach draußen gegraben und kochte vor Wut wegen der Ampuliten. Er wollte ihnen den Kopf abhacken, aber da fiel ihm ein, dass er gar nicht mehr der König ist und gar keine Soldaten mehr hat. Da beschloss er, sich wilde Tiere zu holen und sie dann zu zähmen. Er fand, dass es eine sehr gute Idee ist.
Er versuchte gleich, ein paar Tiere zu fangen. Er fing aber nur eine Maus.

Die Ampuliten fingen den Ex-König wieder ein und brachten ihn vors Gericht. Dieses entschied, er solle aufgehängt werden und aufgeschlitzt werden.
Sie beschlossen, ihn am 21. August 1313 zu hängen, und sie hingen ihn auch, aber die Schnur riss in der Nacht und der Ex-König rannte um sein Leben. Die Ampuliten waren aber zur Stelle und brachten ihn gleich um. Dann feierten sie ein riesiges Fest.

Kapitel 3
Der geheime Sohn des Königs

Das ganze Schloss freute sich, dass der König tot ist, aber sie haben nicht mitgekriegt, dass der Ex-König ein Kind gekriegt hatte und dass der Sohn jetzt schon 21 Jahre alt ist und um die 100.000 ausgebildete Krieger hat.
Der Sohn hatte einen Plan und griff die Ampuliten mit 50.000 Soldaten um 10 Uhr an.

Die Ampuliten waren in der Überzahl. Sie waren insgesamt 200.000, aber sie waren nicht darauf vorbereitet und die Soldaten stürmten in den Palast und brachten 500 Ampuliten um. Die Ampuliten feuerten mit allem, was sie hatten, und schafften es, die Soldaten vors Schlosstor zu kriegen.

Die Menschen waren nur noch 50.000. Die Soldaten waren wütend und griffen ohne die Erlaubnis ihres Anführers die Ampuliten an. Die Ampuliten hatten Fallen gegraben, so dass die Soldaten nicht einmal in die Nähe des Schlosses kamen. Dann ergoss sich ein Regen aus Pfeilen über die Soldaten, so dass keiner mehr übrig blieb.

Die Ampuliten suchten den Sohn des toten Ex-Königs und fanden ihn halbtot unter Monstern begraben und mit einem Zahn in der Brust. Die Ampuliten trugen ihn in die Krankenstation des Schlosses, da wurde er gesund gemacht. Der Sohn bedankte sich und beschloss, bei den Ampuliten zu bleiben. Die Ampuliten sagten, er müsse eine Prüfung überstehen: Er musste über die Schlucht des Toten gehen, dann das Monster von Dalako töten und den Kopf zum Beweis mitbringen, den Schädel von Queldie mitbringen und dann einen toten Falken mitbringen, mit einem Pfeil drin – und das alles in drei Tagen.

Er machte sich gleich auf den Weg zur Schlucht des Toten. Nach einer Stunde war er da und warf seinen Enterhaken, den er mitgenommen hatte. Der Enterhaken flog auf die andere Seite und verfing sich in einem Baum und er kletterte rüber. Dann ging er zum See, wo angeblich das Monster von Dalako sein Unwesen trieb.
Da tauchte es auf: „Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrh!“
Das Monster sprang auf den Sohn. Der Sohn sprang zur Seite, so dass das Monster genau auf einen spitzen Baumstamm flog und starb. Der Sohn schnitt den Kopf ab und steckte ihn in seinen Rucksack. Der eine Tag war schon vorbei.
Am nächsten Tag wachte er auf und zog sich an. Dann suchte er den legendären Schädel von Queldie. Er fand ihn am Königsfelsen und steckte ihn in seinen Rucksack.
Dann suchte er einen Falken. Er fand einen, aber nur einen ausgestopften. Er hatte eine Idee. Er steckte einen Pfeil in den toten Falken. ‚Ja, das müsste gehen‘, dachte sich der Sohn. Der Sohn heißt Luis.

Luis wachte am nächsten Tag auf und machte sich gleich auf den Weg zum Schloss der Ampuliten, wo die Ampuliten schon auf ihn warteten. Er ging vor den Thron und packte die Sachen aus und sagte: „Ich habe die Schlucht des Toten überquert, das Monster von Dalako getötet und den Kopf mitgebracht. Und hier ist der Schädel von Queldie, und den Falken habe ich mit dem Pfeil abgeschossen.“
Die Ampuliten kuckten sich den Falken genauer an und einer erkannte, dass der Falke ausgestopft ist, und rief: „Der Falke ist schon früher getötet worden! Er ist schon mal ausgestopft worden!“
Jetzt kuckten auch andere Ampuliten und riefen: „Bulagao!“ („Er hat Recht!“)
Der König rief: „Bulagou!“ („Ruhe!“)

Plötzlich war es totenstill. Der König sagte auf ampulitischisisch: „Du hast uns betrogen. Dafür spürst du, wie es ist, eine Woche lang im Verlies zu hocken.“
Der König war aber gar nicht der richtige König. In Wirklichkeit ist er ein Spion der Menschen, der sich als Ampulit verkleidet hat. Er hatte auch die Prüfung mit dem Falken und Dalako, auch mit der Schlucht und was noch alles in der Prüfung war, erfunden. Der richtige König der Ampuliten saß im Verlies.
Luis sagte zu dem Spion: „Du bist doch bescheuert oder hast du einen Vogel?“
Der König – der Spion – war empört: „Werft ihn ins Verlies zu dem anderen!“

Die Ampuliten brachten ihn zum Verlies. „Rein mit dir!“, riefen die Ampuliten.
„Nein! Nein, ich will nicht!“
„Doch“, sagten die Ampuliten. „Du musst.“
Vor dem Verlies standen Wachen. Diesmal waren es aber Menschen mit je einem Schwert in der Hand. Als Luis im Verlies saß, hörte er eine Stimme auf ampulitischisisch.
„Komm her!“, sagte die Stimme.
Luis rief ganz laut: „Wer ist da?“
„Der König der Ampuliten“, sagte die Stimme.
„Hä? Aber das geht doch gar nicht!“, sagte Luis.

Jetzt ging Luis näher an die Stimme heran. Dann sah Luis einen Ampuliten mit Glupschaugen.
„Wer bist du?“, fragte Luis mit zitternder Stimme.
„Das habe ich dir doch schon mal gesagt. Ich bin der König der Ampuliten.“
„Aber wer ist dann der andere König?“, fragte Luis.
„Ein Spion der Menschen“, antwortete der Ampuliten-König.
Jetzt ging Luis ein Licht auf. „Ach, deswegen hat er auch diese bescheuerte Prüfung mir auf den Hals gejagt! Weil er mich loswerden wollte! Ich hatte mich schon gefragt, ob das wirklich ein Ampulit gewesen war. Der hatte nämlich so eine komische Stimme … so wie ein Mensch. Komm, wir hauen hier ab!“, sagte Luis.
„Aber wie?“, fragte der König.
„Du wirst schon sehen“, sagte Luis.
Er schnipste.

Plötzlich standen beide vor der Tür vom Verlies, wo sie gerade noch drin saßen, und die Wachen rannten davon.
„Wie hast du das gemacht?“, fragte der König.
„Privat-Geheimnis. Komm, wir töten diesen Scheiß-Spion!“

Die beiden schlichen sich von hinten an den Spion an, so dass keiner es merkte, und Luis zog ein Messer aus seiner Tasche und – zack! – der Spion fiel tot um. Die Ampuliten schrien und der richtige König zog die Maske vom Kopf des toten Spions. Jetzt jubelten die Ampuliten und umarmten ihren König und nahmen jetzt Luis auf ihre Schultern und feierten ein riesiges Fest bis tief in die Nacht hinein.


Yannick Luka Zengler, 4. Klasse, 10 Jahre
Februar bis Mai 2016