„Ich, du, wir“-Tag

Am 30.10.19 hatten wir einen „Ich, du, wir“-Tag zum Thema Müll. Ich war in Wenzels Gruppe. Wir haben im Nuthewäldchen ein kleines Feuer gemacht und Müll gesammelt. Wir haben ziemlich viel Sperrmüll gefunden. Wir haben auch Kleidung, Plastikverpackungen und vieles andere gefunden. Unter einer Matratze haben wir eine große Tasche voller Drogen entdeckt. Wenzel hat die mitgenommen. Ich frage mich, was damit gemacht wurde … Juri will Wenzel gerne fragen.
Am Ende haben wir Kinderpunsch getrunken.

Die 6. Klasse

Bevor ich in die 6. Klasse gekommen bin, war ich ziemlich aufgeregt. Aber eigentlich ist es nicht so schlimm. Es ist wie in der 5. Klasse, nur mit Noten, Hausaufgaben und Tests. Ganz oft, bevor man eine Note bekommt, redet man sich ein, dass man eine 3 oder 4 hat, aber am Ende bekommt man doch eine 1 oder eine 2. Wir bekommen nicht so oft Hausaufgaben, wie ich in der 5. dachte. Ich finde es nicht so leicht, eine Schule zu finden, auf die ich später gehen will.

Die Liebesschule

Früh am Donnerstag haben wir uns getroffen und haben uns in einen Kreis gestellt.

Dann haben wir uns von unseren Eltern verabschiedet und sind zum Hauptbahnhof gelaufen.

Dann sind wir in den Zug nach Polen gestiegen. Nach ca. drei Stunden sind wir angekommen. Als wir am Campingplatz angekommen sind, haben wir die Tarps aufgebaut und haben uns was zu essen gekocht.

Am nächsten Tag hat es geregnet. Wir haben gefrühstückt, haben zusammengepackt und sind zu den Booten gegangen.


Als wir losgepaddelt sind, sind Enna, Enrico und ich gekentert, weil  Enrico das Boot überladen hat. Das Wasser war ziemlich kalt. Danach sind wir ca. sieben Sunden gepaddelt.

Um 20 Uhr sind wir angekommen. Dann haben wir Nudeln gegessen, haben unsere Zelte aufgebaut und sind schlafen gegangen.

In den nächsten Tagen haben wir nicht so viel gemacht. Am Sonntag sind die Jungs auf die Jungeninsel gepaddelt und die Mädchen sind alleine geblieben. Als die Jungs dann weg waren, haben wir mit Tampons und Binden rumgespielt …


In den nächsten Tagen haben wir Holz geholt und gehackt, Essen gekocht und gegessen und am Lagerfeuer gesessen.




Meine Schuhe sind am Lagerfeuer etwas geschmolzen.

Kurz bevor die Jungs gekommen sind, haben wir uns mit bunter Farbe im Gesicht angemalt. Danach haben wir die Jungs empfangen und Linsensuppe gegessen.

Am nächsten Tag war es zu stürmisch zum Paddeln. Deswegen sind wir zum Zeltplatz gelaufen. Ich und Birgit sind in Latschen gelaufen. Wir sind spät abends angekommen. Am nächsten Tag haben wir für das Festessen eingekauft und gekocht. Nach dem Mittagessen hatten wir eine Schatzsuche.



Am Abend haben Enrico und Andi geheiratet.


Danach gab es das Festessen. Die Pädagogen haben uns bedient.

Am nächsten Tag sind wir wieder nach Deutschland gefahren. Als wir angekommen sind, haben uns die Eltern mit einem Picknick überrascht.


Die Herbstfahrt 2019

Die Hintour
Dadurch, dass ich als Grundschüler selbst auf der Herbstfahrt in Dahnsdorf mit dabei war, war ich besonders gespannt, wie ich die Fahrradstrecke und das Gelände jetzt, ca. zehn Jahre später, wahrnehme. Unterschied diesmal, dass ich nicht mehr als Schüler dabei war, sondern als Einzelfallhelfer.
Ich war im Vorhinein etwas aufgeregt, immer wieder ging ich meine Gepäckliste durch am Sonntag, ich dachte dauernd, es fehlt noch irgendetwas.
Am Montag war es dann soweit, mit einem vollbepackten Fahrrad kam ich zur Schule, mit Zelt, Fahrradtaschen, Isomatte und einem großen Rucksack. Nachdem wir unser Gepäck, bis auf die Fahrradtaschen, in das Gepäckauto eingeladen hatten, fuhren wir los, gegen neun Uhr morgens.
Zunächst ging es durch Potsdam, über Potsdam Hauptbahnhof nach Hermannswerder, Richtung Caputh.
Ich war erstaunt, wie gut die Stimmung an diesem Montagmorgen war, niemand haderte, dass jetzt eine ca. 60 km lange Fahrradtour vor uns lag. Es war interessant, denn immer wieder kamen Erinnerungen hoch bei der Fahrradtour, Erinnerungen aus meiner Freie-Schule-Zeit als Kind.
Mit kleinen Pausen zwischendurch fuhren wir durch Caputh, über Ferch, Richtung Borkheide, wo wir eine große Pause machten. Gegen 17 Uhr kamen wir dann endlich in Dahnsdorf an.
Fahrrad fahren war schon früher kein Problem für mich, es macht mir einfach Spaß, vor allem bei so schönem Wetter, wie wir es hatten. Ich hätte auch noch ein paar Kilometer weiter fahren können, ich hatte diesen Sommer schon zwei Radtouren mit Freunden gemacht und war dadurch gut im Training.
Auf dem Gelände angekommen, fühlte ich mich gleich geborgen, es sah auch noch Vieles so aus, wie ich es in Erinnerung hatte.
Das Ankommen war etwas stressig, wir hatten uns ein wenig verspätet und mussten dann sehr schnell die großen Kohten und die Zelte aufbauen.
Das Küchenteam hatte auch einiges zu tun, denn bevor gekocht werden konnte, musste die Küche erst noch eingerichtet werden. Gasflaschen mussten angeschlossen werden und die Lebensmittel wurden sortiert, und dann konnte gekocht werden.
Die Kohten nahmen wir uns als erstes vor, es dauerte ein wenig, bis wir die Seitenwände befestigt hatten, da viele Kinder auch noch mit dem Aufbau ihres eigenen Zeltes beschäftigt waren. Als wir das Mittelteil, das die Kohte zusammenhält, aufgebaut hatten, ging es schnell, bis die Kohte stand.
Anschließend konnte ich mich noch meinem eigenen Zelt widmen. Es wurde auch schon langsam dunkel, doch zum Glück stand mein Zelt schon, kurz bevor es Abendessen gab.
Die Kochgruppe hatte schon gekocht, es gab Nudeln mit Tomatensauce, alle waren hungrig von der langen Fahrt und vom Aufbauen.
Nach dem Essen waren viele schon sichtlich müde, wir machten noch eine Werwolf-Runde und anschließend war Nachtruhe für die Kinder. Wir Erwachsenen saßen noch ein bisschen am Feuer, bis wir alle auch zu müde waren.

Die Angebote
Der nächste Tag startete erstmal mit dem Frühstück, um acht Uhr morgens.
Nach dem Frühstück stellten die Pädagogen ihre Angebote vor: Dafür trafen wir uns, wie bei der abendlichen Werwolf-Runde, am Feuer.
Es gab verschiedene Angebote für die Kinder, von Kochen, Einkaufen bis Wimpel basteln, ansonsten wurde noch Siebdruck angeboten und eine Gruppe kümmerte sich um das Feuerholz.
Über den Tag gab es zwei Gruppenzeiten, eine vor dem Mittagessen und eine nach der Mittagspause.
Ich war bei der Gruppe meines Einzelfallkindes dabei, um ein Auge auf ihn werfen zu können. In unterschiedliche Angebote schauten wir rein. Montag und Dienstag waren wir vormittags bei der Einkauftruppe, etwa vier Kilometer vom Gelände entfernt gibt es einen Supermarkt. Nachmittags waren wir dann bei der Feuerholzgruppe, die Arbeit bestand aus Holz holen, zersägen und sortieren. Am nächsten Tag waren wir bei Achims Angebot, er bot kreatives Schnitzen für die Kinder an. Dort entstanden sehr schöne aus Holz geschnitzte Kugelschreiber für den Sozialen Tag, geschnitzt von den Kindern.
Am Donnerstag unterstützte ich noch die Kochgruppe, was mir sehr Spaß machte. Denn ich koche einfach gerne, dazu war die Arbeitsatmosphäre schön in der Outdoor-Küche. Vor allem unsere pürierte Zucchini-Sauce kam gut an.
Am Donnerstagnachmittag fand dann noch das traditionelle Fußballspiel, Kinder gegen Erwachsene, statt. Das war sehr spaßig, denn meist entstand ein großes Knäuel von  Kindern, wenn ein Erwachsener am Ball war, das machte die Sache nicht gerade einfach.
Die Zeit nach dem Spiel nutzten wir schon mal, um das Gelände aufzuräumen und eine Kohte und einige Zelte abzubauen. Am Abend saßen wir Erwachsenen noch etwas länger am Feuer. Wir ließen die Woche mit einigen lustigen und interessanten Geschichten ausklingen.

Die Rücktour
Der Freitagmorgen war sehr kalt und ich hatte nur wenige Stunden geschlafen. Zudem hatten wir nur wenig Zeit die Zelte abzubauen, da das Gepäckauto schon früh da war.
Nachdem wir mit Frühstück fertig waren und wir das Gelände noch ein wenig aufgeräumt hatten, fuhren wir los. Unser Proviant reichte für ein ordentliches Picknick. Wir hatten glücklicherweise wie auf der Hintour schönes, sonniges Wetter.
Auf den Rädern steigerten wir etwas das Tempo und legten auch weniger Pausen ein, denn alle wollten nach Hause. Trotzdem war die Stimmung gut, wir waren zwar alle durchaus fertig von der Woche, doch niemand beschwerte sich über die lange Fahrt. Es fühlte sich so an, als wären wir durch die Hintour und von der Woche abgehärteter als noch am Montag.
Gegen 15 Uhr kamen wir in der Schule an, dort warteten die Eltern und das Gepäckauto.
So ging eine schöne Woche zu Ende, ich war durchaus erschöpft und glücklich, dass die Woche so gut verlief.

Eddie Hans Sende

Über meine Schule

Hallo, ich wurde ja, wie in meinem letzten Text erwähnt, am dem Humboldt-Gymnasium-Potsdam angenommen und habe mich gut eingelebt. Wir haben gerade unsere ersten Quartalszeugnisse gekriegt und ich habe Noten von 1 bis 3. (Ein Quartalszeugnis ist ein Blatt, was wir nach dem ersten und dem dritten Quartal, also Viertel, bekommen.)
Tschüss, euer Jurij

STADTRADELN

Wir, die FSP, haben bei dem STADTRADELN teilgenommen. Das STADTRADELN ist eine  Art Turnier. Man kann entweder einzeln oder in einem Team fahren. Immer, wenn man in den drei Stadtradel-Wochen Rad gefahren ist, konnte man es angeben, und natürlich war die FSP die größte und leider nur 4. Platz. Wer die meisten Kilometer gefahren ist, hat den Wettbewerb gewonnen.

Stempeln bei Jeanette

Auf der Herbstfahrt haben wir bei unserer Lehrerin Jeanette Stempel selber gemacht. Wir haben ein bisschen Pappe ausgeschnitten, dann irgendwas auf Moosgummi gemalt, dann das Moosgummi ausgeschnitten und auf die Pappe raufgeklebt. Dann haben wir den Stempel mit goldener Farbe bestrichen. Dabei wurde der Tisch ziemlich gold.

Dann haben wir den Stempel auf einen besonderen Stoff raufgestempelt, der so ähnlich wie Leder ist. Daraus werden noch Portmonees gemacht.

Wir haben es auch auf schönes Papier raufgestempelt. Die Sachen sind für den Sozialen Tag.





Töpfern bei der Herbstfahrt

Bei der Herbstfahrt konnten wir in der Schule getöpferte Schalen für den Sozialen Tag  bemalen. Der Soziale Tag ist ein Tag, an dem die ganze Schule sich in Angebote aufteilt und selbstgemachte Sachen und Kuchen für einen guten Zweck verkauft. Zum Beispiel für Spitzmaulnashörner, krebskranke Kinder, Flüchtlingshilfe, Trinkwasser und noch viele andere Sachen.

Wir haben als erstes die Schüsseln abgeschliffen und dann haben wir sie mit durchsichtiger Glasur bemalt. Dann haben wir sie mit bunter Farbe bemalt und dann hat Achim die Schüsseln in die Schule mitgenommen. Und dann hat er sie gebrannt.

(Text von Marlene und mir)

Die Schülervertreterwahl

Wir haben in unserer Schule Schülervertreter gewählt. Die entscheiden mit, was in der Schule und auf dem Außengelände passieren soll. Wir, also die ganze Obere Etage, haben am 29. 08. die Schülervertreter aus der 5. Klasse gewählt. Aus der 6. Klasse gab es schon Norah und Vincent als Schülervertreter, die voriges Schuljahr gewählt worden waren. Die 6. Klasse hat dann ausgewertet. Die neue Schülervertreterin aus der 5. Klasse ist jetzt Marlene. Jeder Schülervertreter hat einen Stellvertreter, der Stellvertreter ist der, der am zweitmeisten Stimmen hat. Es gab aber zwei Leute, die gleich viele Stimmen hatten, und genau die beiden hatten am zweitmeisten Stimmen, also gab es eine Stichwahl zwischen Felix und Lenka. Die Wahl war sehr spannend, am Ende hat der letzte Zettel entschieden und es ist Lenka, die jetzt die Stellvertreterin von Marlene ist. Die Schülervertreter bearbeiten gerade das Thema Lehmhütte. Die Lehmhütte ist nämlich kaputt und jetzt war die Frage, was soll mit der Lehmhütte passieren. Zur Auswahl stand Abreißen, Reparieren, oder etwas Neues bauen. In der Runden Runde haben wir dann ein Stimmungsbild gemacht, was nun damit gemacht werden soll. Die Mehrheit möchte, dass dort etwas zum Klettern hin soll. Die Schülervertreter sind damit in die Schulleitung gegangen und haben das Ergebnis vorgestellt. Dann haben sie einen Termin mit einem Spielplatzbauer gemacht, der hat sich dann das Lehmhaus angeguckt. Die Schülervertreter sind mit ihm in Kontakt geblieben. Dann hat er einen Vorschlag geschickt. Nun sind sie dabei, den Vorschlag zu verbessern.

60 Kilometer mit dem Rad nach Dahnsdorf

Wir treffen uns wie immer in der Schule. Und wie immer machen wir noch eine Regelrunde. Für mich kommt nichts Neues dazu. Auf geht es nach Dahnsdorf. Durch die Stadt fahren wir in einer Reihe. Und der Langsamste gibt das Tempo vor, leider 🙁 . Am Leipziger Dreieck müssen wir drei Ampelphasen abwarten, damit wir alle über die Ampel kommen. Danach geht es in einem Tempo, das ich ganz okay finde, weiter. Bis nach Ferch. Puh – 20 Kilometer geschafft! Nach einer längeren Pause fahren wir weiter und nach einer mittellangen Strecke kommen wir an einem hohen und schweren Berg an. Dann fährt jeder sein Tempo weiter bis zu einer Autobahnbrücke. Wir müssen etwas länger warten, aber das finde ich okay, weil jemand eine Panne hatte. Danach kommen wir zu einer Strecke, wo es immer hoch und runter geht. Die ist glücklicherweise nicht so lang. Dann machen eine Pause. Danach fahren wir weiter, ohne dass etwas passiert. Bis zu der dritten Pause, wo wir auf jemanden warten müssen, weil er so k.o. war, und deswegen werden wir von einer anderen Gruppe überholt und dann kommen wir leider zu der doofen Sandpiste. Dann sind es noch ein paar Kilometer und dann sind wir endlich da. (Für mich war es die letzte Herbstfahrt).